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Biochemie studieren - Der Bachelor-Studiengang

Wie funktionieren unsere Zellen? Wie wandelt unser Körper Nahrung in Energie um? Und wie wirken Medikamente auf molekularer Ebene?

Die Biochemie – die „Chemie des Lebens“ – beschäftigt sich mit den chemischen Grundlagen biologischer Vorgänge. Sie erforscht, wie Moleküle zusammenwirken, Zellen miteinander kommunizieren und lebenswichtige Prozesse gesteuert werden.

Im Bachelor-Studiengang Biochemie vertiefst du zunächst deine naturwissenschaftlichen Kenntnisse in Chemie, Biologie, Physik und Mathematik. Diese bilden die Grundlage für das Verständnis komplexer biochemischer Zusammenhänge. Darauf aufbauend beschäftigst du dich mit den molekularen Vorgängen in lebenden Organismen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Ausbildung: In zahlreichen Laborpraktika lernst du moderne biochemische, zellbiologische und biophysikalische Methoden kennen. Dabei profitierst du auch von der Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut und dem Max-Planck-Institut für Biophysik.

Benefits - Was zeichnet unseren Studiengang aus?

  • Persönliche Studienatmosphäre: Überschaubare Jahrgänge mit rund 65 Studienplätzen.
  • Individuelle Betreuung: Engagierte Lehrende und ProfessorInnen als Mentoren sowie eine aktive Fachschaft.
  • Praxis von Anfang an: Forschungsorientierte Lehre mit intensiver praktischer Ausbildung.
  • Moderne Laborausstattung: Zugang zu vielfältigen biochemischen, zellbiologischen und biophysikalischen Methoden.
  • Forschung hautnah: Enge Verknüpfung von Forschung und Lehre sowie Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen.
  • Kostenloses "Starter Kit" mit Laborkittel und Schutzbrille.

Ist Biochemie das Richtige für mich?

Die Entscheidung für den richtigen Studiengang ist nicht immer leicht, die Vorstellungen zu den Inhalten eines Studiengangs eventuell diffus. Um hier Hilfestellung zu leisten, bietet der Fachbereich eine Vielzahl von Veranstaltungen, um sich vorab über den Studiengang zu informieren:

Außerdem kannst Du bei speziellen Fragen gerne einen Termin für eine Studienfachberatung vereinbaren oder Dich an die Studiengangskoordinatorin Frau Dr. Liewald wenden.

Auch die allgemeine Studienberatung kann für die Studienfachwahl sehr hilfreich sein.

Die Fachschaft Biochemie kann bei Fragen aus Studierendenperspektive gut unterstützen. (Die Fachschaft ist die studentische Interessenvertretung deines Studiengangs. Sie unterstützt dich bei Fragen rund ums Studium und organisiert gemeinsame Veranstaltungen.)

Weitere Informationen und Angebote findest Du unter:      Studienaufbau

Informationen - rund um den Studiengang

Voraussetzungen

Für das Biochemie-Studium benötigst du eine Hochschulzugangsberechtigung. Weitere fachliche Zugangsvoraussetzungen gibt es nicht.

Der Studiengang ist jedoch zulassungsbeschränkt, das heißt, es steht nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung und du musst dich um einen Studienplatz bewerben.

Gute Kenntnisse in Chemie, Biologie, Mathematik und Physik sind sehr hilfreich, Leistungskurse in diesen Fächern aber keine Voraussetzung. Fehlende Kenntnisse kannst du bereits vor Studienbeginn in Vorkursen oder während des Studiums auffrischen und vertiefen.

Auch Englischkenntnisse sind im Studium wichtig, da viele Lehrbücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen auf Englisch verfasst sind.

Vor allem solltest du aber Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Freude an der praktischen Laborarbeit mitbringen. Das Studium ist anspruchsvoll und erfordert Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, sich intensiv mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Teamfähigkeit ist ebenfalls wichtig, sowohl bei der gemeinsamen Arbeit in Laborpraktika als auch beim Lernen in kleinen Gruppen.

Biochemie in Frankfurt – Warum?

Frankfurt bietet dir ein vielfältiges wissenschaftliches Umfeld, in dem Forschung und Lehre eng miteinander verknüpft sind. Durch die Zusammenarbeit mit anderen naturwissenschaftlichen Fachbereichen (z. B. Biowissenschaften, Chemie, Physik und Pharmazie) und renommierten Forschungseinrichtungen wie den Max-Planck-Instituten (Max-Planck-Institut für Biophysik und Max-Planck-Institut für Hirnforschung) und dem Paul-Ehrlich-Institut (Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel) erwartet dich ein breites Spektrum an Themen – von Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zellbiologie und Biophysik bis hin zu Immunologie und Virologie.

Selbst forschen und Erfahrungen sammeln: Während deines Studiums sammelst du früh praktische Forschungserfahrung und erhältst Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit. Ein externes Praktikum, das du auch im Ausland absolvieren kannst, bietet dir die Möglichkeit, weitere Forschungsbereiche kennenzulernen und eigene Interessen zu vertiefen.

Studieren am Campus Riedberg: Der moderne naturwissenschaftliche Campus bietet dir kurze Wege, gut ausgestattete Lehr- und Forschungslabore und eine lebendige Studienatmosphäre. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie, das Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbindet.

Darüber hinaus bietet die Rhein-Main-Region mit ihren Pharma- und Biotechnologieunternehmen interessante Perspektiven für deine berufliche Zukunft.

Mehr über Frankfurt als Studienstadt erfahren Sie hier 

Perspektiven

Ein Studium der Biochemie eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven – in der Forschung ebenso wie in Unternehmen, Behörden und anderen (wissenschaftsnahen) Bereichen. Der Bachelorabschluss ist dabei ein erster berufsqualifizierender Abschluss.

  1. Weiterführendes Masterstudium und Promotion

Da Biochemie ein forschungsnaher Studiengang ist, entscheiden sich viele unserer AbsolventInnen für ein weiterführendes Masterstudium, um ihre Kenntnisse zu vertiefen und sich fachlich entsprechend ihren Interessen zu spezialisieren.

Unser MSc Biochemistry (ca. 2 Jahre) bietet dir vielfältige Wahlmöglichkeiten, mit denen du individuelle Schwerpunkte in der Biochemie und verwandten Themenbereichen setzen kannst. Forschungspraktika und eigenständige Forschungsprojekte ermöglichen es dir, weitere Forschungserfahrungen zu sammeln. Alternativ stehen dir zahlreiche fachlich verwandte Masterstudiengänge offen.

Nach dem Masterabschluss besteht die Möglichkeit einer Promotion (ca. 3-5 Jahre), bei der du dich intensiv mit einem eigenen Forschungsprojekt beschäftigst. Eine Promotion eröffnet zusätzliche Karriereperspektiven in der akademischen und industriellen Forschung sowie in wissenschaftlichen Führungspositionen.

  1. Berufsperspektiven

Das Biochemiestudium vermittelt dir breites naturwissenschaftliches Wissen und vielfältige Methodenkenntnisse. Diese interdisziplinäre Ausbildung eröffnet dir berufliche Perspektiven in vielen Tätigkeitsfeldern:

  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:  Grundlagenforschung oder Forschung an Projekten, bei denen wissenschaftliche Erkenntnisse zur Lösung konkreter praktischer Probleme genutzt werden.
  • Pharmazeutische, biotechnologische, chemische und Lebensmittelindustrie, z. B. Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle, Vertrieb und Marketing, technische Beratung und Anwendungssupport.
  • Öffentliche Behörden, z. B. staatliche Untersuchungs- und Aufsichtsbehörden.
  • Wissenschaftskommunikation, Verlagswesen und Bildung.
  • Bioinformatik und andere interdisziplinäre Berufsfelder.
  • Patentrecht (mit entsprechenden Zusatzqualifikationen).

Je nach Tätigkeitsfeld können ein weiterführender Masterabschluss, eine Promotion oder zusätzliche Qualifikationen erforderlich sein.

Das starke Life-Science-Umfeld der Rhein-Main-Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Berufseinstieg.

Schnuppertag

Du planst zu studieren, bist dir aber noch nicht ganz sicher, ob Biochemie das richtige Studienfach für dich ist? Oder du hast dich bereits für Biochemie entschieden, bist dir aber noch unsicher, an welcher Uni du studieren solltest? Dann besuche einfach unseren Schnuppertag Biochemie, um das Studienfach an der Goethe-Universität Frankfurt kennenzulernen.

Du erhältst auf einer Infoveranstaltung die wichtigsten Informationen über den Studiengang, lernst auf einem Rundgang den Campus Riedberg kennen, kannst mit der Studiengangskoordinatorin, der Fachschaft und Studierenden sprechen, besuchst eine Lehrveranstaltung, lernst in entspannter Runde die Dozenten kennen und kannst natürlich alle Fragen stellen, die dir unter den Nägeln brennen.

Es werden für die Studienwahl wesentliche Fragen beantwortet: Welche Inhalte vermittelt das Fach Biochemie? Welche Lehrveranstaltungen und Schwerpunkte gibt es? Wie ist das Studium aufgebaut und wie könnte mein Stundenplan aussehen? Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen? Wie bewerbe ich mich? Für welche Berufsfelder qualifiziert ein Abschluss in Biochemie? Was ist das Besondere am Studien- und Forschungsstandort Frankfurt und welche Freizeitmöglichkeiten bietet die Stadt?

Termin

Der Schnuppertag findet am Freitag, dem 21.05.2027 am Campus Riedberg statt.

Programm

  • 13.00-13.45 Uhr        Allgemeine Informationen zum Biochemie-Studium
  • 13.45-14.00 Uhr        Die Fachschaft (Vertretung der Studierenden) stellt sich vor      
  • 14.00-14.30 Uhr        Campus-Führung
  • 14.30-15.00 Uhr        Kleine Laborbesichtigung (AG Gottschalk)
  • 15.00-15.45 Uhr        Treffen mit Dozenten der Biochemie & Fragerunde

Anmeldung

Bitte melde dich per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) unter Angabe deines vollständigen Namens zum Schnuppertag an: Stichwort „Vor Ort Schnuppertag“.

Zusammen mit der Teilnahmebestätigung erhältst du dann jeweils weitere Informationen.

Wir freuen uns auf dich!

Bewerbungsmodalitäten & Frist

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und nimmt am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) über hochschulstart.de teil.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Weitere Informationen auf den Seiten der Universität

Bewerbungsfrist

Die Bewerbung ist nur zum Wintersemester möglich. Bewerbungsfrist: 01.06. - 15.07.

Studienplätze / Ranglisten

Es stehen rund 65 Studienplätzen pro Jahr zur Verfügung.

Vergabe der Studienplätze: 80 % werden über eine Rangliste und 20 % über die Wartezeit vergeben.

Rangliste: Sie setzt sich aus zwei Kriterien zusammen:

  1. Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (Abiturnote): 65 %
  2. Bewertung des Lebenslaufs: 35 %
Lebenslauf

Bei der Bewertung des Lebenslaufs (bitte bei der Bewerbung ausschließlich unsere Vorlage verwenden !!!!) werden besondere Vorbildungen, Qualifikationen und Auszeichnungen berücksichtigt. Dies beinhaltet z. B.

  • Teilnahme und Auszeichnungen in einem Biochemie-relevanten Wettbewerb (z.B. Jugend forscht).
  • Praktika, Kurse und Fortbildungen, die für ein Biochemie-Studium relevant sind.
  • Eine fachnahe, abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Soziales Engagement (z.B. freiwilliges soziales Jahr, ehrenamtliche Tätigkeiten, Schüler-Tutor/Lernhelfer in der Schule).

Die entsprechenden Nachweise sind, gebündelt als eine PDF-Datei, zusammen mit der Bewerbung einzureichen. Ohne Nachweise können die jeweiligen Punkte bei der Bewertung des Lebenslaufs nicht berücksichtigt werden.

Nichteinreichen des standardisierten Lebenslaufs wird mit der Note 5 bewertet.

Internationale Bewerbende

Internationale Bewerber*innen (Personen aus dem Ausland, die in Deutschland studieren wollen UND Personen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Nicht Deutsche Staatsangehörige) bewerben sich über www.uni-assist.de

Die Rangliste wird zu 51% aus der Abiturnote und zu 49% aus dem Ergebnis des TestAs (30% Fachmodul MIN und 19% allgemeiner Teil) gebildet. Durch den Test können Sie ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen.

Ablauf der Bewerbung

Erläuterungen

1. Registrierung im Bewerbungsportal des DoSV (Dialogorientierte Serviceverfahren) von hochschulstart.de.

2. Registrierung bei der Goethe-Universität über Goethe-campus.de mit der "BID" und "BAN" von hochschulstart.de.

3. Bewerbung an der Goethe-Universität in Goethe-campus.de durch Login oben rechts.

Im DoSV-Verfahren bei hochschulstart.de hast Du die Möglichkeit, mehrere Studienwünsche (bis zu 12 inkl. (Zahn-)Medizin, Pharmazie, Tiermedizin) abzugeben.Die Studienwünsche müssen mit Prioritäten versehen werden, da das DoSV Koordinierungsregeln folgt. Bitte informiere Dich über die Koordinierungsregeln und bedenke die Konsequenzen deiner Priorisierung. Wenn Du Biochemie in Frankfurt studieren möchtest, sollten Du diese Bewerbung mit der höchsten Priorität versehen.

Eräuterung zur Bewerbung auf den zentralen Seite der GU

Kontakt


Dr. Andreas Lill

Referent für Lehr- und Studien­ange­legen­heiten

  • N101 / 1.08 (über der Mensa)
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Sylke Schemenau

Prüfungsamt
Biochemie, Master Chemie + AMF 

  • N101 / 1.08 (über der Mensa)
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Sprechzeiten:
  • Montag ­- ­Mittwoch:

    08:00 - 16:00 Uhr

  • Donnerstag + Freitag:

    Homeoffice (telefonisch oder per Mail)

Key Facts

  • Abschluss:

    Bachelor of Science
    (B.Sc.)

  • Studien­dauer:

    6 Semester
    (180 CP)

  • Studien­beginn:
    Winter­semester
  • Unter­richts­sprache:

    Deutsch (DSH-2)

  • Zulassungs­beschränkung:

    ja
    über DoSV / hoch­schul­start

  • Bewerbung:

    01.06. - 15.07.
    Regis­trie­rung bei hoch­schul­start &
    Bewerbung über goethe-campus

Studieren und Leben in der
Metropole Frankfurt am Main

© uslatar/Shutterstock

Studieren und Leben in der Metropole Frankfurt am Main

Informationen für Bachelor Biochemie Studierende

Aktuelle Informationen

Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit

Wahlpflichtbereich

Derzeit werden von der VAN insgesamt 13 digitale Kurse zu Nachhaltigkeit angeboten. Diese können flexibel zeit- und ortsunabhängig erarbeitet werden. Es ist möglich einen Kurs mit 3 CP im (freien) Wahlpflichtbereich einzubringen.
Am Ende des Semesters folgt eine e-Klausur (1 Stunde), nach deren erfolgreichen Abschluss pro Kurs 3 CP erworben werden können. Nähere Infos finden Sie hier: www.tinygu.de/VAN

SoSe26
Erstklausur: Montag, den 15.07. von 11 bis 12Uhr, Raum 1.G083 (PEG-Gebäude Campus Westend)

Zweitklausur: Donnerstag, den 08.10.2026 von 11 bis 12 Uhr, Raum 1.G078 (PEG-Gebäude Campus Westend)

Advanced Bottom-up Synthetic Biology (4 CP)

New Module

Dr. Chakraborty
in summer term: S Advanced Bottom-up Synthetic Biology ( 2 SWS / 4 CP)

Modul iGem (3-7 CP)

New Module
  • winter: Seminar Project development (2 SWS, 3 CP): Development of a new iGem Project for the iGem competetion
  • summer: Project+Seminar Project implementation (2 SWS, 4 CP):  Independent work on the project in the wet lab, dry lab, human practices and finances + weekly projects meetings.
Aktuelle Stundenpläne

BSc Biochemie: Stundenpläne Wintersemester 2026/27

  • Die genauen Termine sowie weitere Informationen und OLAT-Links finden Sie nur im QIS/LSF.
  • Bei den Stundenplänen im QIS/LSF haben Sie folgende Optionen:
    • Stundenplan wochenweise durchblättern: Dropdown-Menu 'Semesteransicht' & 'Anzeigen'
    • mehr oder weniger Details anzeigen: oben rechts 'Plan': 'kurz' oder 'mittel'
    • Stundenplan in Ihren eigenen Kalender importieren: klicken auf das Symbol  in der blauen Fußzeile.
  • Die im QIS/LSF eventuell schon angegebenen Klausurtermine sind vorläufig und werden im Laufe des Oktobers finalisiert.

Wie Sie sich Ihren persönlichen Stundenplan im QIS/LSF erstellen können erfahren in der Kurzanleitung. 

Stundenplan im QIS-LSF    Liste der Veranstaltungen im QIS-LSF

Anmerkung: Es sind alle Paralleltermine der Übungen angegeben. Die Verteilung der Übungsgruppen erfolgt in den ersten Vorlesungsstunden.

Stundenplan im QIS-LSF    Liste der Veranstaltungen im QIS-LSF

Anmerkung: Es sind alle Paralleltermine der Übungen angegeben. Die Verteilung der Übungsgruppen erfolgt in den ersten Vorlesungsstunden.

Stundenplan im QIS-LSF    Liste der Veranstaltungen im QIS-LSF

Anmerkung: Es sind alle Paralleltermine der Übungen angegeben. Die Verteilung der Übungsgruppen erfolgt in den ersten Vorlesungsstunden.

Studienaufbau und Modulbeschreibung (PO2019)

Studienverlaufsplan:

Der Studienverlaufsplan zeigt die Pflicht- und Wahlpflichtmodule des Bachelorstudiengangs Biochemie. Der Plan gibt auch eine Empfehlung in welcher zeitlichen Abfolge die Module absolviert werden sollten, da einige Module thematisch aufeinander aufbauen (s. Teilnahmevoraussetzungen oder Empfohlene Voraussetzungen im Modulhandbuch).

Die Module sind farblich nach ihrer Abschlussleistung gekennzeichnet:

  • Gelb – Prüfungsleistung = Benotete Leistung, die in die Abschlussnote eingehen kann.
  • Blau – Studienleistung = Unbenotete Leistung, die für den erfolgreichen Abschluss des Moduls erforderlich ist, aber nicht in die Abschlussnote eingeht.

Insgesamt müssen 180 CP erreicht werden.

Detaillierte Informationen zu allen Pflicht- und Wahlpflichtmodulen finden Sie über die nachfolgenden Dropdown-Menüs oder zusammengefasst im Modulhandbuch.

Wichtiger Hinweis für Studierende mit Studienbeginn vor dem Wintersemester 2024/25:

  • Wer bereits beide Praktika des ursprünglichen Moduls Struktur und Funktion der Organismen erfolgreich absolviert hat, schließt das Modul nach den bisherigen Regelungen ab.
  • Wer noch nicht beide Praktika erfolgreich absolviert hat, muss die Änderungen von 2024 berücksichtigen.
Pflichtbereich

Die Modultitel sind mit den jeweiligen Modulbeschreibungen verlinkt.

Module die mit einer Prüfungsleistungen abschließen sind fett dargestellt, Studienleistung nicht.

1.1 Grundlagen der Allgemeinen und Anorganischen Chemie für Studierende der Naturwissenschaften und des Lehramts als Studienleistung

(1. Sem | 6 CP | Dr. Buchsbaum)

Vorlesung Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Naturwissenschaften und des Lehramts (4 SWS / 5 CP)
Übungen Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Naturwissenschaften und des Lehramts (1 SWS / 1 CP)

1.2 Praktikum Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Naturwissenschaften als Studienleistung

(2. Sem | 4 CP | Dr. Buchsbaum)

Praktikum Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Naturwissenschaften und des Lehramts (3 SWS / 3 CP)
Seminar Allgemeine und Anorganische Chemie für Studierende der Naturwissenschaften und des Lehramts (1 SWS / 1 CP)

1.3 Grundlagen der Organischen Chemie

(2. Sem | 8 CP | Prof. Grininger)

Vorlesung OC I - Grundlagen der Organischen Chemie (4 SWS / 6 CP)
Übung OC I - Grundlagen der Organischen Chemie (1 SWS / 2 CP)

1.4 Reaktionsmechanismen der Organischen Chemie

(3. Sem | 7 CP | Prof. Göbel)

Vorlesung OC II - Reaktionsmechanismen der Organischen Chemie (4 SWS / 5,5 CP)
Übung OC II - Reaktionsmechanismen der Organischen Chemie (1 SWS / 1,5 CP)

1.5 Präparative Organische Chemie für Studierende der Biochemie

(4. Sem | 10 CP | Dr. Ferner)

Seminar Sicherheits- und Einführungskurse (0,5 SWS / 0,5 CP)
Praktikum Präparative Organische Chemie (9,5 SWS / 5,5 CP)
Seminar Präparative Organische Chemie (2 SWS / 4 CP)

1.6 Molekularbiologie

(1.+2. Sem | 7 CP | Prof. Pos)

Vorlesung + Übung Molekularbiologie I (2+1 SWS / 3+1 CP)
Vorlesung + Übung Molekularbiologie II (2+1 SWS / 2+1 CP)

1.7 Molekulargenetisches Praktikum

(4. Sem | 9 CP | Prof. Pos)

Praktikum Molekulargenetisches Praktikum (8 SWS / 8 CP)
Seminar Molekulargenetik (1 SWS / 1 CP)

1.8 Molekulare Mikrobiologie

(1. Sem | 5 CP | Prof. Hänelt)

Vorlesung Molekulare Mikrobiologie (2 SWS / 3 CP)
Praktikum Allgemeine Methoden der Mikrobiologie (2 SWS / 2 CP)

1.9 Proteinstruktur und -funk­tion

(2.+3. Sem | 6 CP | Prof. Tampé)

Vorlesung Struktur und Funktion von Proteinen (2 SWS / 3 CP)
Übungen Struktur und Funktion von Proteinen (1 SWS / 1 CP)
Seminar Aktuelle Aspekte der Biochemie (2 SWS / 2 CP)

1.10 Stoffwechsel

(4. Sem | 6 CP | Prof. Hänelt)

Seminar Stoffwechsel (2 SWS / 6 CP)

1.11 Zellbiologie, Anatomie und Physiologie

(4.+5. Sem | 12 CP | Prof. Gottschalk)

Vorlesung Zellbiologie (2 SWS / 3 CP)
Vorlesung Grundlagen der Anatomie und Physiologie I (3 SWS / 4,5 CP)
Vorlesung Grundlagen der Anatomie und Physiologie II (3 SWS / 4,5 CP)

1.12 Zelluläre Biochemie

(5. Sem | 14 CP | Prof. Tampé)

Praktikum Zelluläre Biochemie (17 SWS / 11 CP)
Seminar Methoden - Theorie, Strategie und Bewertung (2 SWS / 3 CP)

1.13 Biophysikalische Chemie I – Thermodynamik

(1. Sem | 8 CP | Prof. Dötsch)

Vorlesung BPC I - Grundlagen der klassischen Thermodynamik (2 SWS / 3 CP)
Übung BPC I - Grundlagen der klassischen Thermodynamik (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung BPC I - Statistische Thermodynamik (1 SWS / 1,5 CP)
Seminar BPC I - Anwendung der Thermodynamik in der Biochemie (1 SWS / 2 CP)

1.14 Biophysikalische Chemie II – Kinetik & Elektrochemie

(4. Sem | 4 CP | Prof. Dötsch)

Vorlesung BPC II – Kinetik & Elektrochemiek (2 SWS / 3 CP)
Übung BPC II – Kinetik & Elektrochemie (1 SWS / 2 CP)
Seminar BPC II – Kinetik & Elektrochemie (1 SWS / 2 CP)

1.15 Biophysikalische Chemie III – Quantentheorie & Spektroskopie

(5.+6. Sem | 15 CP | Prof. Glaubitz)

Vorlesung BPC III - Grundlagen der Spektroskopie und Quantenchemie (2 SWS / 3 CP)
Übung BPC III - Grundlagen der Spektroskopie und Quantenchemie (1 SWS / 3 CP)
Seminar BPC III - Grundlagen der Spektroskopie und Quantenchemie (2 SWS / 2 CP)
Praktikum Biophysikalische Chemie III (7 SWS / 7 CP)

1.16 Mathematik I und II

(1.+2. Sem | 12 CP | Dr. Bauer)

Vorlesung Mathematik für Studierende der Naturwissenschaften I (3 SWS / 4,5 CP)
Übung Mathematik für Studierende der Naturwissenschaften I (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung Mathematik für Studierende der Naturwissenschaften II (3 SWS / 4,5 CP)
Übung Mathematik für Studierende der Naturwissenschaften II (1 SWS / 1,5 CP)

1.17 Statistik

(1. Sem | 4CP | Prof. Schneider)

Vorlesung Statistik (2 SWS / 4 CP)

1.18 Einführung in die Physik A1 für Nebenfachstudierende

(1. Sem | 6 CP | Prof. Krellner)

Vorlesung Einführung in die Physik A1 (3 SWS / 4 CP)
Übung Einführung in die Physik A1 (1 SWS / 2 CP)

1.19 Einführung in die Physik A2 für Nebenfachstudierende

(2. Sem | 6 CP | Dr. Tutsch)

Vorlesung Einführung in die Physik A2 (3 SWS / 4 CP)
Übung Einführung in die Physik A2 (1 SWS / 2 CP)

1.20 Physikalisches Praktikum C für Nebenfachstudierende

(2. Sem | 3 CP | Prof. Krellner)

Praktikum Physikalisches Praktikum C (3 SWS / 4 CP)

1.21 Bachelorarbeit

(6. Sem | 14 CP | Vorsitzende des Prüfungsausschusses)

Bachelorarbeit (9 Wochen) (12 CP)
Arbeitsgruppenseminar (1 SWS / 2 CP)

Wahlpflichtbereich

Die Modultitel sind mit den jeweiligen Modulbeschreibungen verlinkt.

2.1

Im Wahlpflichtbereich müssen Wahlpflichtmodule oder Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 11 CP absolviert werden.

Es können auch Module oder Lehrveranstaltungen von anderen Lehreinheiten und Fachbereichen der Johann Wolfgang Goethe-Universität zugelassen und absolviert werden. Für die Zulassung ist rechtzeitig, vor Beginn der jeweiligen Lehrveranstaltung, eine Modulbeschreibung im Prüfungsamt einzureichen. Nach den einschlägigen Ordnungen des anbietenden Fachbereichs, in ihrer jeweils gültigen Fassung, enthält sie die zu erbringenden Teilnahme-/ Leistungsnachweise sowie die für die Module vergebenen Kreditpunkte. Für die Anrechnung von Lehrveranstaltungen wird empfohlen, zu Beginn der Lehrveranstaltung mit den Lehrenden zu klären, unter welchen Umständen ein Leistungsnachweis erfolgen kann.

Es kann das Modul Praktikum im In- oder Ausland [2.2] (7CP) absolviert werden. Im Studienplan 2024 müssen dann zusätzliche 4 CPs erbracht werden, um den WPF-Bereich mit 11 CPs zu absolvieren.

2.2 Praktikum im In- oder Ausland

(6. Sem | 7 CP | Vorsitzende des Prüfungsausschusses)

Praktikum im In- oder Ausland (20 Arbeitstage = 4 Wochen) (7 CP)

Neue Module im Wahlpflichtbereich

Modul iGem (3-7 CP)

New Module
  • winter: Seminar Project development (2 SWS, 3 CP): Development of a new iGem Project for the iGem competetion
  • summer: Project+Seminar Project implementation (2 SWS, 4 CP):  Independent work on the project in the wet lab, dry lab, human practices and finances + weekly projects meetings.

Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit

Wahlpflichtbereich

Derzeit werden von der VAN insgesamt 13 digitale Kurse zu Nachhaltigkeit angeboten. Diese können flexibel zeit- und ortsunabhängig erarbeitet werden. Es ist möglich einen Kurs mit 3 CP im (freien) Wahlpflichtbereich einzubringen.
Am Ende des Semesters folgt eine e-Klausur (1 Stunde), nach deren erfolgreichen Abschluss pro Kurs 3 CP erworben werden können. Nähere Infos finden Sie hier: www.tinygu.de/VAN

SoSe26
Erstklausur: Montag, den 15.07. von 11 bis 12Uhr, Raum 1.G083 (PEG-Gebäude Campus Westend)

Zweitklausur: Donnerstag, den 08.10.2026 von 11 bis 12 Uhr, Raum 1.G078 (PEG-Gebäude Campus Westend)

Prüfungshinweise (PO2019)

Wichtiges zu den Bachelor-Prüfungen

Derzeit gibt es nur eine gültige Prüfungsordnung PO2019.

Sie haben mit der Einschreibung einen Email-Account erhalten. Sollten Sie diesen nicht regelmäßig nutzen, so leiten Sie ihn doch bitte auf Ihren aktuellen Email-Account um, da wir teilweise Informationen über diesen Email-Account versenden.

Zulassung zur Bachelorprüfung

Im 1. Semester müssen Sie beim Prüfungsamt den Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung einreichen. Die Zulassung ist Voraussetzung für die Teilnahme an Modulabschluss- und Modulteilprüfungen sowie für die Bachelorarbeit.
Nur wenn Sie zugelassen sind, können Sie sich für Modulabschluss- und Modulteilprüfungen bei der Prüferin oder dem Prüfer anmelden.

Prüfungstermine

Die Termine für Modulabschluss- und Modulteilprüfungen werden vom Prüfungsamt bzw. von den Prüfern per Aushang oder elektronisch bekannt gegeben. Es werden Zeit, Ort und Name der Prüferin bzw. des Prüfers angegeben.

Mündliche Prüfungen

Für jede mündliche Prüfung müssen Sie vorab einen Prüfungstermin mit der Prüferin bzw. dem Prüfer vereinbaren und das entsprechende Anmeldeformular ausfüllen und unterschreiben lassen. Ohne vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Formular ist eine Teilnahme an der Prüfung nicht möglich. Dies gilt auch für Wiederholungsprüfungen.
Bitte tragen dafür Sorge, dass das Formular nach bestandener Prüfung ans Prüfungamt gesendet wird.

Schriftliche Prüfungen / Klausuren

A) Biochemie-Module:
Es ist keine vorherige Prüfungsanmeldung erforderlich. Die Anmeldung erfolgt automatisch durch die Teilnahme an der schriftlichen Prüfung.

B) Importmodule:
Es gelten die Anmeldeverfahren und Fristen des jeweils anbietenden Fachbereichs. Die entsprechenden Informationen finden Sie im Modulhandbuch unter „Organisatorisches“. Falls eine Online-Anmeldung erforderlich ist, erfolgt diese über QIS/LSF. Hier finden Sie eine Anleitung zur Online-Prüfungsanmeldung.

Belegung Physikpraktikum

Nur für das Physikpraktikum (2. Semester), ist, anders als für die restlichen Veranstaltungen, ein Belegverfahren über das QIS/LSF erforderlich.   Kurzanleitung

Rücktritt & Krankheit

Von einer angemeldeten mündlichen Prüfung können Sie bis spätestens zwei Werktage vor dem Prüfungstermin zurücktreten.

Bei einem späteren Rücktritt oder Nichterscheinen wird die Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, sofern kein anerkannter Grund vorliegt.

Können Sie aus einem wichtigen Grund, z. B. wegen Krankheit, nicht an einer Prüfung teilnehmen, müssen Sie dies dem Prüfungsamt unverzüglich schriftlich nachweisen, über das Formular zur Prüfungsunfähigkeit oder über ein ärztliches Attest mit Original-Unterschrift.

Wiederholung nicht bestandener Prüfungen

Nicht bestandene Modulabschluss- und Modulteilprüfungen können zweimal wiederholt werden.

Es wird empfohlen, die Wiederholungsprüfung zum nächstmöglichen regulären Prüfungstermin abzulegen.

Wiederholung zur Notenverbesserung

Eine bestandene Modulabschluss- oder Modulteilprüfung kann einmal zur Notenverbesserung wiederholt werden; die bessere Note zählt. Die Bachelorarbeit ist davon ausgenommen.

Die Wiederholungsprüfung muss grundsätzlich bis zum Ende des folgenden Semesters abgelegt werden. Wird die Prüfung in diesem Semester nicht angeboten, verlängert sich die Frist um ein Semester.

Eine Notenverbesserung kann während des Bachelorstudiums höchstens dreimal in Anspruch genommen werden.

Die Anmeldung erfolgt über das Prüfungsamt.

Frist für den Studienabschluss

Die Bachelorprüfung muss innerhalb von neun Fachsemestern abgeschlossen werden. Auslands- und Urlaubssemester werden dabei nicht mitgerechnet.

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit (14 CP) besteht aus drei Komponenten:

  1. praktische Forschungsarbeit im Labor
  2. schriftliche Bachelorarbeit
  3. Präsentation der Bachelorarbeit im Arbeitsgruppenseminar

Ausführliche Informationen finden Sie in der  Modulbeschreibung (Modul 1.21) und in § 35 der Studienordnung.

sowie im   Leitfaden Bachelorarbeit    Nähere Infos zu den zugelassenen Arbeitskreisen

Voraussetzung

Für die Zulassung zur Bachelorarbeit müssen mindestens 130 CP nachgewiesen und alle praktischen Lehrveranstaltungen abgeschlossen sein.

Die Bachelorarbeit muss spätestens zwei Wochen vor Beginn durch Einreichung des entsprechenden Formulars beim Prüfungsamt angemeldet werden. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung zur Bachelorarbeit. Der Beginn der Bearbeitungszeit wird offiziell dokumentiert und das Prüfungsamt teilt Ihnen den verbindlichen Abgabetermin schriftlich mit.

Die Bachelorarbeit darf vor dem angemeldeten Beginn der Bachelorarbeit nicht bearbeitet werden. 

Betreuer:innen / Zweitgutachter:in

Die Bachelorarbeit muss sich grundlegend mit einem Thema der Biochemie oder Biophysikalischen Chemie befassen.

Bachelorarbeiten können angefertigt werden:

  1. bei den ProfessorInnen und PrivatdozentInnen des Studienganges Biochemie
  2. bei biochemisch arbeitenden Arbeitsgruppen der Fachbereiche 13 (Physik), 14 (Biochemie, Chemie und Pharmazie) und 15 (Biowissenschaften)
  3. am MPI für Biophysik
  4. am PEI, wenn die betreffende Arbeitsgruppe in der entsprechenden Liste aufgeführt ist

Die Zweitgutachterin bzw. der Zweitgutachter wird vom Prüfungsamt zugeteilt. In den Fällen 2–4 muss dies ein Hochschullehrer im Studiengang Biochemie sein, mit dem auch vorab das Thema der Bachelorarbeit abgesprochen werden muss.

Finden Sie trotz Anfragen bei der Mehrheit der Arbeitsgruppen in der Biochemie keinen Platz, melden Sie sich rechtzeitig beim Prüfungsamt. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dann dafür, dass Sie eine Betreuung für die Bachelorarbeit erhalten.

Weitere Informationen finden Sie in den  Regelungen zu Arbeitskreispraktika und Abschlussarbeiten

Wie finde ich eine Bachelorarbeit?
    • Themenwahl: Informieren Sie sich auf den Webseiten und anhand aktueller Publikationen über die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppen. Eine gute Orientierung bietet die jährlich im Januar von der Fachschaft organisierte Arbeitskreis-Vorstellung, bei der die Arbeitsgruppen auch über mögliche Bachelorarbeiten und freie Kapazitäten informieren.
    • Wann bewerben? Frühzeitig, denn die Kapazitäten der AGs sind oft begrenzt. Der geeignete Zeitpunkt unterscheidet sich je nach Arbeitsgruppe; teilweise kann eine Bewerbung bereits sechs bis zwölf Monate im Voraus sinnvoll oder erforderlich sein. Nähere Informationen erhalten Sie in der Arbeitskreis-Vorstellung.
    • Wie bewerben? Schreiben Sie die Arbeitsgruppenleitung per E-Mail an und geben Sie an:
      • Warum interessieren Sie sich für diese Arbeitsgruppe?
      • Welche Forschungsthemen der Arbeitsgruppe interessieren Sie besonders?
      • In welchen Zeitfenstern könnten Sie Ihre Bachelorarbeit absolvieren?
    • Das konkrete Thema wird gemeinsam mit der Betreuung festgelegt und muss zum zeitlichen Rahmen der Bachelorarbeit passen. Bei der Anmeldung wird das Thema über das entsprechende

Formular dem Prüfungsamt mitgeteilt.

  • Wenn Sie vor der Bachelorarbeit eine Arbeitsgruppe näher kennenlernen möchten, können Sie dort zunächst ein Praktikum absolvieren. Dieses kann im Wahlpflichtbereich als „Praktikum im In-/Ausland (4 Wochen)“ anerkannt werden; die dabei erzielten Ergebnisse dürfen jedoch nicht in die Bachelorarbeit einfließen.
Bearbeitungszeit und Verlängerung

Die Bearbeitungszeit beträgt maximal neun Wochen.

Liegen nachweisbare Gründe vor, kann eine Verlängerung der Bearbeitungszeit beantragt werden. Der Antrag muss spätestens eine Woche vor dem regulären Abgabetermin per E-Mail beim Prüfungsamt eingereicht werden. Über die Verlängerung entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

Schriftliche Bachelorarbeit

Der Umfang beträgt in der Regel etwa 50 Seiten und sollte 60 Seiten nicht überschreiten.

Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Bei einer englischsprachigen Arbeit ist zusätzlich eine deutsche Zusammenfassung erforderlich.

Bestandteil der Arbeit ist eine Eidesstattliche Versicherung, dass Sie die Bachelorarbeit selbstständig und ohne unzulässige fremde Hilfe erbracht haben.

Einen fachspezifischen Leitfaden zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie hier.

Abgabe der Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit muss bis zu dem vom Prüfungsamt schriftlich mitgeteilten Abgabetermin eingereicht werden. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgerecht abgegeben, wird sie mit ‚nicht ausreichend‘ (5,0) bewertet.

Einzureichen sind:

  • drei gebundene Exemplare, persönlich im Prüfungsamt oder per Post (maßgeblich ist der Poststempel), und
  • eine digitale PDF-Version per E-Mail an pruefungsamtfb14@uni-frankfurt.de.

Das Prüfungsamt leitet die Bachelorarbeit an die beiden GutachterInnen zur Bewertung weiter. Die Bewertung durch die Prüfenden soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen.

Präsentation der Bachelorarbeit im Arbeitsgruppenseminar

Während der neunwöchigen Bearbeitungszeit nehmen Sie regelmäßig am Seminar der betreuenden Arbeitsgruppe teil und präsentieren dort abschließend die Ergebnisse Ihrer Bachelorarbeit. Die Zweitgutachterin bzw. der Zweitgutachter sollte zu diesem Termin eingeladen und bei der Terminfindung berücksichtigt werden. 

Die Präsentation ist eine Studienleistung und wird mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Das Bestehen muss dem Prüfungsamt über ein Formular nachgewiesen werden.

Hilfreiche Tipps
  • Mit Ihrer Einschreibung erhalten Sie einen HRZ-Account und eine universitäre E-Mail-Adresse (z. B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Ihre E-Mails können Sie über Horde Webmail abrufen. Überprüfen Sie Ihr E-Mail-Postfach regelmäßig, da wichtige Informationen der Universität und des Studiengangs Biochemie nur an diese Adresse gesendet werden. Verwenden Sie bei der Kommunikation mit Lehrenden und dem Prüfungsamt bitte ausschließlich Ihre universitäre E-Mail-Adresse.
  • Sie erhalten außerdem Ihre Goethe-Card, die Sie zu Beginn jedes Semesters an einem der Validierungsautomaten auf dem Campus (z. B. am Eingang der Mensa Pi x Gaumen) aktualisieren müssen. Die Goethe-Card dient als Studierenden- und Bibliotheksausweis und kann außerdem für Schließfächer, zum Drucken und Kopieren, für bargeldlose Zahlungen in universitären Einrichtungen sowie für den kostenlosen Eintritt in ausgewählte Museen, den Zoo Frankfurt und den Palmengarten genutzt werden.
  • Als Studierende erhalten Sie ein Deutschland-Semesterticket, mit dem Sie deutschlandweit den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr nutzen können, einschließlich Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen sowie Regionalzüge. Das Ticket gilt nicht im Fernverkehr (ICE, IC, EC). Es wird als digitales Ticket für Ihr Smartphone bereitgestellt.
  • Die Semestertermine, einschließlich der Vorlesungszeiten und Rückmeldefristen, finden Sie hier.
  • Das Universitätsportal QIS/LSF bietet Informationen zu Lehrveranstaltungen und  Stundenplänen sowie Kontaktinformationen von Lehrenden. Stellen Sie sich Ihren persönlichen Stundenplan zusammen (siehe unsere Kurzanleitung) und überprüfen Sie ihn regelmäßig auf Änderungen.
  • OLAT (Online Learning and Training) wird für die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen und die Bereitstellung von Kursmaterialien genutzt.
  • Das empfohlene WLAN-Netzwerk auf dem Campus ist eduroam. Sie können eduroam mit Ihrem HRZ-Account einrichten.
  • Studierende haben kostenlosen Zugang zu verschiedenen Softwarepaketen, darunter Microsoft 365, Origin, MATLAB und Citavi.
  • Mit Ihrem HRZ-Account haben Sie außerdem Zugang zu Next Hessenbox, dem Cloud-Speicherdienst der Universität. Er kann zum einfachen Austauschen oder zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten genutzt werden. Studierende erhalten 50 GB Speicherplatz kostenfrei.
  • Informationen zu den einzelnen Modulen finden Sie in QIS, OLAT und im Modulhandbuch. Falls Sie die benötigten Informationen dort nicht finden, wenden Sie sich bitte an die im Modulhandbuch aufgeführten Modulverantwortlichen.
  • Internationale Studierende und Studierende, die einen Auslandsaufenthalt planen, finden weitere Informationen auf unserer Website sowie unter Goethe University International.

Wichtige Dinge, die Sie erledigen sollten

  • Reichen Sie im ersten Semester den Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt ein.
  • Melden Sie sich frühzeitig über OLAT für die Lehrveranstaltungen an, die Sie besuchen möchten.
  • Melden Sie sich jedes Semester fristgerecht zurück, indem Sie den Semesterbeitrag innerhalb der offiziellen Rückmeldefrist überweisen.

Wichtige Downloads

Beratung und Hilfe

Beratung und Unterstützung

Wer hilft mir bei Fragen zum Studium weiter?

  • Erste Informationen zum Studiengang erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.
  • Ausländische Berwerber/innen können sich zudem an das Global Office der Universität wenden, das vielseitige Hilfestellung in allerlei Belangen anbietet.
  • Weitere, zentrale Beratungsstellen an der Universität
StudienberaterInnen Biochemie
  • Sollten Sie eine Fachberatung wünschen, so können Sie sich an unsere Studienfachberater wenden:
  • Prof. Dr. Alexander Gottschalk (BMLS/1.652, Tel. 798-42518) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Prof. Dr. Klaas Martinus Pos (N210/3.05, Tel. 798-29251) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Prof. Dr. Robert Tampé (N210/1.01, Tel. 798-29475/-29476) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Studienfinanzierung

Ein wichtiges Thema ist für viele die Studienfinanzierung, für die wir hier auch ein paar Hinweise geben wollen:

  • Der klassische Weg - Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz (BAföG)
    Um jedem Studieninteressierten unabhängig von seiner Herkunft ein Studium zu ermöglichen, welches seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht, wurde in den Siebzigern das BAföG eingerichtet. Die Höhe der staatlichen Förderung hängt von persönlichen und familiären Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Anzahl der Geschwister und Familieneinkommen ab. Grundsätzlich lautet das BAföG-Motto „Halbe halbe“ - also zur Hälfte wird es als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen ausbezahlt. Eine BAföG-Erstberatung bietet das Studentenwerk Frankfurt am Main (MainSWerk).
  • Die Alternative - Bildungskredit
    Da nicht bei allen Studenten das BAföG greift, ist die Alternative ein Bildungskreditprogramm. Unabhängig vom eigenem Einkommen und Vermögen oder dem der Eltern oder Ehepartner wird eine zeitlich befristete Ausbildungsfinanzierung zur Verfügung gestellt und mit fest definierten Rückzahlungsmodalitäten ausgestattet.
  • Für vielversprechende Nachwuchsstudenten - Stipendien
    Neben BAföG und Eigenfinanzierung gibt es auch die Möglichkeit, sich um ein Stipendium zu bewerben. Es gibt zahlreiche regionale und überregionale Stiftungen, die Stipendien an Studierende vergeben und in der Regel müssen diese Stipendien nicht zurückgezahlt werden.
  • Deutschlandstipendium
    Das Deutschlandstipendium fördert seit 2011 engagierte Studierende aller Fachrichtungen, deren Werdegang herausragende Leistungen erwarten lässt. Neben sehr guten Leistungen werden gesellschaftliches und soziales Engagement, Verantwortungsbereitschaft und das Meistern von Hindernissen berücksichtigt. Die Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich, finanziert zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Stiftern. Dieses Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung macht das Deutschlandstipendium besonders.
  • Das neue Extra für Frankfurter -MainCampus-academicus
    Frankfurt hat ein eigenes Stipendium. Das Stipendium „MainCampus academicus“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft wurde für Studierende mit herausragenden Qualifikationen in einem naturwissenschaftlich-technischen Masterstudium eingerichtet. Selbst bewerben kann man sich nicht, denn aussichtsreiche Kandidaten werden von ihrem Fachbereich vorgeschlagen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus bietet das „MainCampus academicus“ ein Begleitprogramm, das die Stipendiaten in ihrer individuellen Karriereplanung unterstützt. Die maximale Förderdauer beträgt zwei Jahre.
  • Auslandsaufenthalt
    Informationen zu diversen Möglichkeiten finden Sie auf unseren Auslandsseiten.
Berufliche Orientierung

Sie müssen sich nicht bereits zu Beginn des Studiums für einen bestimmten Berufsweg entscheiden. Der Bachelor Biochemie bietet Ihnen viele Möglichkeiten, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen und herauszufinden, welche Themen und Tätigkeiten zu Ihren Interessen und Stärken passen.

Es lohnt sich jedoch, sich frühzeitig über mögliche Karrierewege zu informieren, praktische Erfahrungen zu sammeln und im Laufe des Studiums ein eigenes fachliches Profil zu entwickeln.

Berufliche Perspektiven

Die interdisziplinäre Ausbildung und die vielfältigen praktischen und wissenschaftlichen Kenntnisse, die Sie im Bachelor Biochemie erwerben, bereiten Sie auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder in Wissenschaft, Industrie und angrenzenden Bereichen vor. Dazu gehören beispielsweise:

  • Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Pharma-, Biotechnologie- und Chemieindustrie, z. B. Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle, Produktion und Regulatory Affairs
  • Behörden
  • wissenschaftliches Publizieren, Wissenschaftskommunikation und Bildung
  • Beratung und weitere interdisziplinäre Tätigkeitsfelder
  • Bioinformatik
  • Patentrecht (mit entsprechender Zusatzqualifikation)

Das starke Life-Science-Umfeld in der Rhein-Main-Region bietet zahlreiche Möglichkeiten für Kontakte zu Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Master oder direkter Berufseinstieg?

Nach dem Bachelorabschluss können Sie entweder ein Masterstudium anschließen oder direkt ins Berufsleben einsteigen.

In der Biochemie ist ein weiterführendes Masterstudium (ca. 2 Jahre) jedoch der häufigere Weg, da für viele fachlich spezialisierte und insbesondere forschungsorientierte Tätigkeiten ein Masterabschluss vorausgesetzt wird. Ein Masterstudium ermöglicht Ihnen, Ihre fachlichen Kenntnisse zu vertiefen, sich zu spezialisieren und weitere Forschungserfahrung zu sammeln. Wenn Sie später wissenschaftlich arbeiten oder promovieren möchten, ist ein Master in der Regel der nächste Schritt.

Ein direkter Berufseinstieg mit dem Bachelorabschluss ist grundsätzlich möglich, die Auswahl geeigneter Stellen ist jedoch meist deutlich begrenzter. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt stark vom Tätigkeitsfeld, Arbeitgeber und Anforderungsprofil der jeweiligen Stelle ab.

Informieren Sie sich daher frühzeitig über passende Masterstudiengänge, mögliche Berufsfelder und die dort geforderten Qualifikationen.

Welche Kompetenzen erwerben Sie im Studium?

Neben fundierten naturwissenschaftlichen Fachkenntnissen erwerben Sie im Biochemiestudium Kompetenzen, die in vielen Berufsfeldern gefragt sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Planung, Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Experimente
  • Umgang mit komplexen Daten
  • wissenschaftliches Dokumentieren, Schreiben und Präsentieren
  • analytisches und problemlösendes Denken
  • kritische Bewertung wissenschaftlicher Informationen
  • selbstständiges Arbeiten und Zeitmanagement
  • Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
Entwickeln Sie Ihr eigenes Profil

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten im Studium, eigene Schwerpunkte zu setzen, sich über das eigentliche Studium hinaus weiterzubilden und herauszufinden, welche Tätigkeiten zu Ihnen passen:

  • Wahlpflichtmodule gezielt auswählen – Vertiefen Sie Themen, die Sie besonders interessieren, und lernen Sie unterschiedliche Bereiche der Biochemie kennen.
  • Praktische Erfahrungen sammeln – Praktika und die Bachelorarbeit geben Ihnen Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und unterschiedliche Tätigkeitsfelder.
  • Zusätzliche Kompetenzen erwerben – Ergänzen Sie Ihr fachliches Profil je nach Ihren Interessen und beruflichen Zielen, z. B. durch Kenntnisse in Datenanalyse und Bioinformatik, Programmierung, Fremdsprachen, Kommunikation und Präsentation, Projekt- und Zeitmanagement, Teamführung, Wirtschaft, Management und Entrepreneurship sowie Marketing und Vertrieb.
  • Berufserfahrung neben dem Studium sammeln – Als TutorIn, studentische Hilfskraft in einer Forschungsgruppe oder WerkstudentIn in einem Unternehmen können Sie zusätzliche Erfahrungen sammeln und unterschiedliche Arbeitsbereiche kennenlernen.
  • Berufliches Netzwerk aufbauen – Erstellen Sie frühzeitig ein Profil auf LinkedIn und nutzen Sie es, um Kontakte zu KommilitonInnen, Alumni, Forschenden und Unternehmen aufzubauen.

Internationale Erfahrungen sammeln – Ein Auslandssemester oder Praktikum im Ausland kann Ihnen neue fachliche und persönliche Perspektiven eröffnen.

Informationen und Unterstützung

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, um sich frühzeitig zu orientieren:

  • Informieren Sie sich über passende Masterstudiengänge, beispielsweise unseren MSc Biochemistry.
  • Sprechen Sie mit Studierenden höherer Semester und Lehrenden über ihre Erfahrungen und mögliche Karrierewege.
  • Erfahren Sie von AbsolventInnen [Link zu Werdegänge von Ehemaligen], welche Wege sie nach ihrem Studium eingeschlagen haben.
  • Die StudienberaterInnen Biochemie [Link zu StudienberaterInnen BC] unterstützen Sie bei Fragen zur Gestaltung Ihres Studiums und zu möglichen weiteren Studienwegen.
  • Nutzen Sie Career Talks, Workshops, Unternehmensveranstaltungen und Karrieremessen, um Berufsfelder und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. Achten Sie auch auf Ankündigungen des Fachbereichs und Aushänge im Biozentrum.
  • Der Career Service der Goethe-Universität bietet Beratung, Coaching, Workshops und Informationen zum Berufseinstieg.

Weitere Informationen zu Berufsbildern und Karrierewegen finden Sie bei:

  • meinBERUF der Bundesagentur für Arbeit – Informationen und Angebote zur beruflichen Orientierung
  • BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit – detaillierte Informationen zu Berufen, Tätigkeiten und erforderlichen Qualifikationen
  • GDCh – Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • VBIO – Verband Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland
Stellensuche

Wenn Sie nach Praktika, Werkstudententätigkeiten, Traineeprogrammen oder Stellen für den Berufseinstieg suchen, können spezialisierte Stellenbörsen und Karriereportale hilfreich sein.

Informieren Sie sich auch direkt auf den Karriereseiten von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Sie interessieren.

  • Jobbörse für NaturwissenschaftlerInnen – Kontakte zu Unternehmen und Arbeitgebern aus dem naturwissenschaftlichen Bereich
  • Stellenmarkt der  GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) – Stellenangebote aus Industrie, öffentlichem Dienst, Hochschulen und Forschung sowie Praktika und Abschlussarbeiten
  • academics.de – Stellenangebote aus Wissenschaft, Hochschulen und Forschung
  • LinkedIn Jobs – Stellen, Praktika, Werkstudententätigkeiten und Traineeprogramme finden und sich über Unternehmen und mögliche Arbeitgeber informieren.
  • Jobvector – Stellenportal mit Schwerpunkt auf Naturwissenschaften, Medizin und Technik
  • StepStone – allgemeine Stellenbörse mit Angeboten aus Biochemie und Life Sciences
Werdegänge unserer AbsolventInnen

In diesem Abschnitt finden Sie Beiträge von Frankfurter Biochemie-Absolventen, die über ihre persönlichen Erfahrungen und beruflichen Entwicklungen berichten sowie Tipps und Anregungen für die Studiengestaltung geben.

Wenn Sie selbst AbsolventInnen der Frankfurter Biochemie sind, sind Sie herzlich eingeladen, einen Beitrag zu schreiben und uns zu mailen.


Christian Schultheis – Biomarker Expert

Academic Background: Back in 2002 I started my studies of Biochemistry at the Goethe University, concluding in 2007 with the Diploma and followed by my graduation in the lab of Alex Gottschalk (2012). From 2017-2019 I did my MBA with focus on Pharma Business at Goethe Business School.

Professional Career: After some month as Post-Doc, I started at Boehringer Ingelheim as a lab head engaged in genomic measures. Over time my role changed from bench to desk, resulting in my current position where I take care of the clinical development of our new drugs, including design and conduct of clinical programs, milestones etc..

Recommendations: Considering that a significant fraction of (quality) time is spent there, most important aspects for me of my job (but also during my time at the University) are joy and personal fulfillment in what I do. Recognizing the value of enjoying your work, I highly recommend pursuing your personal interests when it comes to decision making (e.g. regarding study courses, subjects for theses, job selection etc.). Yet, as most colleagues in the field, I also realized that it may be difficult to achieve your (professional) goals. Key learning for me after my first years in industry (and being involved in screening candidates for new jobs) is that a high degree of self-motivation, educational diversity and networking is required for success – aspects which were (at least back in my times) not in the focus of academic teaching. Thus, I can only highly recommend to start early on to make up your mind about your planed path forward. Once arrived there, you should make use of the various opportunities to expand your horizon and demonstrate your engagement, e.g by internships abroad, taking extra courses in your areas of interest or other further educational courses. Also, take the chances of outward looking – there is so much value of regular journal clubs or learning about the work done in other labs with completely different focus (I know, this does not sound intuitive :-))

Further questions? Feel free to contact me!


Laura Laprell - Medical Consultant

Der Werdegang nach meinem Biochemiestudium an der Goethe-Universität Frankfurt am Main war gradlinig und dann auch wieder nicht.

Nach meiner Schulzeit habe ich nach einem Jahr Pause und Perspektivensuchens, 2006 das Biochemiestudium begonnen. Zunächst habe ich mich schwergetan, herauszufinden, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte, bis ich mich dann für Neurobiologie als drittes Fach entschieden habe.

Nach meinem Diplom 2011/2012 in der AG von Prof. Alexander Gottschalk habe ich mein gebündeltes Wissen aus Chemie, Physik, Biochemie und Neurobiologie genommen und eine Promotion mit medizinisch/neurobiologischem Thema an der Ludwig-Maximilians-Universität München angefangen, die ich allerdings durchgeführt habe in einem Chemielabor (AK Prof. Dirk Trauner). Die Kombination war mir aufgrund der breiten Ausbildung im Studium möglich und hat mir große Freude gemacht. In diesem Rahmen habe ich auch immer wieder forschungsbezogene Auslandsaufenthalte schon im Laufe meiner Promotion (2012-2015) und im Anschluss (2015-2016) wahrgenommen.

Ich hatte die Möglichkeit, mich während dieser Zeit mit den unterschiedlichsten Themen zu beschäftigen und habe mich dann „mittendrin“ noch mal entschlossen, mein Forschungsthema zu wechseln (Ophthalmology/Neurochemie zu Neuroimmunologie). Dafür bin ich 2016 von der University of Washington Seattle an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gewechselt. Hier habe ich meine ersten eigenen Forschungsgelder beantragt und eine eigene kleine Forschungsgruppe für fünf Jahre geleitet. In diesem Rahmen habe ich auch eine Vorlesungsreihe ins Leben gerufen, ein jährliches Praktikum für 20 Studenten organisiert und durchgeführt, sowie Master- und Doktorarbeiten betreut.

Nach insgesamt 15 Jahren an Universitäten habe ich mich dazu entschlossen, noch einmal neue Herausforderungen anzunehmen und bin in die Industrie als Medical Consultant zur Münchener Rückversicherung gewechselt. Hier begleite ich Digitalisierungsprozesse, entwickle Software und begleite Maschine Learning und allgemeine Analyse Projekte im medizinischem Bereich. Mein biochemisches und Data Science, sowie angelerntes medizinisches Wissen haben sich als außergewöhnlich wertvolle Ressource herausgestellt.

Das Wechseln der Forschungsfelder haben mir breites Wissen vermittelt, Vorträge und Vorlesungen halten ist normal, man lernt nie aus und kann sich konstant weiterentwickeln. Ich habe nicht gewusst, wo ich in 10 Jahren nach meinem Studium sein möchte und habe auf kein klares Ziel hingearbeitet; aber ich habe immer 100% geben können, da mir das, was ich gemacht habe und mache, immer Spaß bringt. Mit der Ausbildung des Biochemiestudiums kann man sich in die verschiedensten Bereiche entwickeln und mein Werdegang ist nur einer von vermutlich unendlichen Möglichkeiten.

Mein Tipp daher: Macht, was euch Spaß macht und wenn es neue Herausforderungen gibt, nehmt sie auch mal an.


Thomas Langer - Laborleiter

Nach der Schulzeit habe ich eine Ausbildung zum Biologie-Laboranten bei der damaligen Hoechst AG absolviert und anschließend noch einige Zeit dort in einem Chemielabor gearbeitet. Hieran schloss sich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zunächst das Studium der Biologie, dann der Biochemie an. Meine Diplom- und Promotionsarbeit habe ich bei Prof. Hugo Fasold angefertigt. Nach der Promotion habe ich in einer NMR-Forschungs-Kooperation an der JWG-Universität (Leitung Prof. Harald. Schwalbe) mitgearbeitet. Seit August 2005 beschäftige ich mich mit der Herstellung rekombinater Proteine.

Meine Erfahrungen und Empfehlungen: Die Zeit an der Universität unterliegt der eigenen Verantwortung. Daher diese Zeit sinnvoll nutzen. Angebote, auch –und vor allem- fachübergreifende, gibt es reichlich. Initiativ sein.

Das Studium ist ein Stück Selbstverwirklichung, von daher das machen, was einem selbst interessiert – das aber dann richtig. Die Johann Wolfgang Goethe Universität bietet beste Voraussetzungen hierfür.

Klar, manchmal kommt man auch ins Stocken. Beharrlich, aber nicht verbissen, weitermachen, auch mal Niederlagen einstecken können. Durststrecken überstehen. Erkennen, wann ein neuer Weg eingeschlagen werden muss, kreativ sein. Lernen sich zu organisieren.

Das sind die eigentlichen Eigenschaften die dann auch später gefragt sind.

Ob ich es nochmal so machen würde? Eindeutig ja!


Peter Lamken - Trainee Inhouse Consulting

Im Oktober 2005 stieg ich als Trainee Inhouse Consulting beim Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA ein. Das 2-jährige Nachwuchsprogramm richtete sich an Absolventen, die sowohl einen naturwissenschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Hintergrund mitbringen.

Die ersten 6 Monate arbeitete ich in der konzerneigenen Unternehmensberatung an verschiedenen Beratungsprojekten und absolvierte eine Vielzahl von Trainings. Nach dieser Zeit wechselte ich ins Marketing für Laborchemikalien, einem Kerngeschäft von Merck. Im Anschluss sind Einsätze in anderen Unternehmensbereichen und in einer Auslandsgesellschaft der Merck-Gruppe geplant. Der große Vorteil eines solchen Programms ist es, das Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen und so Schwerpunkte für eine anschließende Tätigkeit im Konzern zu setzten.

Während des Studiums hätte ich mir nicht vorstellen können, an der Grenzfläche zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu arbeiten. Jedoch wurde mir während der Diplom und insbesondere der Doktorarbeit klar, dass es mich aus der Grundlagenforschung zu stärker anwendungsorientierten Tätigkeiten ziehen würde.

Mein Studium der Biochemie absolvierte in Frankfurt und schrieb meine Diplomarbeit extern bei Prof. Robert Tampé an der Uni Marburg. Nach dem Umzug des Arbeitskreises nach Niederursel promovierte ich bei Dr. Jacob Piehler am Institut für Biochemie. Während der Promotion studierte ich Wirtschaftswissenschaft an der Fernuni Hagen und legte dort das Vordiplom ab. Der Mix aus Biochemie und BWL ist für eine spätere Tätigkeit in der Industrie sehr hilfreich und würde auch an der Universität nicht schaden.

Meine Empfehlung an die Studenten

Seht zu, dass Ihr das Studium zügig absolviert und Euch für die Promotion ein Thema „mit Bodenhaftung“ sucht. Neben dem „Wohlfühlen“ in der Gruppe sind klare Vereinbarungen über die Projektziele und vor allem über die Dauer der Doktorarbeit essentiell. Was nützt das schnellste Studium, wenn die Promotion zu lange dauert?

Versucht frühzeitig herauszufinden, was Ihr nach Studium/Promotion machen wollt (z.B. mit Praktika, Besuchstagen, Firmenstipendien, btS, etc.) und stellt rechtzeitig die Weichen.

Viel Erfolg beim Studieren und Forschen!

Kontakt

Sylke Schemenau

Prüfungsamt
Biochemie, Master Chemie + AMF 

  • N101 / 1.08 (über der Mensa)
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Sprechzeiten:
  • Montag ­- ­Mittwoch:

    08:00 - 16:00 Uhr

  • Donnerstag + Freitag:

    Homeoffice (telefonisch oder per Mail)


Dr. Andreas Lill

Referent für Lehr- und Studien­ange­legen­heiten

  • N101 / 1.08 (über der Mensa)
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Dokumente, Ordnungen, Formulare – Downloadbereich

Hier finden Sie Anmeldeformulare für die Zulassung zur Bachlorprüfung sowie zu den Modulprüfungen zum Download.