Arzneimittelforschung (AMF) - Master Studiengänge
Studierende erwerben fundierte theoretische und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der modernen Arzneimittelforschung und deren Entwicklung. Zusammen mit der Anleitung zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen dadurch attraktive Berufsfelder in der Forschung sowie in der pharmazeutischen und pharmazienahen Industrie.
Das viersemestrige Curriculum Arzneimittelforschung – 4-semestrig für Studierende mit Bachelorabschluss [AMF - 4 Sem für BSc] richtet sich an naturwissenschaftliche Bachelorabsolventinnen und Absolventen, die zunächst das notwendige pharmazeutische Grundwissen erwerben.
Das zweisemestrige Arzneimittelforschung – 2-semestrig für Studierende mit Abschluss 2. Staatsexamen Pharmazie [AMF - 2 Sem für Pharma] an Absolventinnen und Absolventen eines Pharmazie Staatsexamensstudiengangs.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!
Die Masterstudiengänge Arzneimittelforschung im Porträt (UniReport 5/19)
Arzneimittelforschung 4-semestrig für Studierende mit Bachelorabschluss (AMF 4 Sem für BSc)
Informationen - rund um den Studiengang
Naturwissenschaftliche BachelorabsolventInnen erwerben zunächst alle für den Studiengang wesentlichen pharmazeutischen Kompetenzen. Der Schwerpunkt ist es, pharmazeutisches Grundlagenwissen zu vermitteln, was durch die Teilnahme an ausgewählten Inhalten von Veranstaltungen aus dem Hauptcurriculum des Pharmazie-Staatsexamen-Studiengangs am Fachbereich erreicht wird. Hierbei wird nicht auf enzyklopädische Abdeckung der gesamten pharmazeutischen Inhalte des Hauptstudiums wertgelegt, sondern auf exemplarisches Lehren und Lernen. Thematisch werden folgende Bereiche abgedeckt:
-
Pharmazeutische Biologie
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Pharmazeutische/Medizinische Chemie
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Arzneistoffanalytik
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Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie
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Biochemische und molekularbiologischen Grundlagen der Arzneimittelwirkung
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Pharmakologie und Toxikologie sowie Pathophysiologie/Pathobiochemie
Im Rahmen von Einführungsseminaren erhalten sie zudem einen grundlegenden Einblick in das Themenfeld der Arzenimittelforschung und des Studiengangs. Insbesondere wird hierbei die Basis für ein grundsätzliches Verständnis für den Wirkungsmechanismus, unterschiedliche Applikationsformen und die Pharmakokinetik von Arzneistoffen gelegt. Ferner werden grundlegende Methoden zur Wirkstoffcharakterisierung vermittelt, ergänzt durch (ethisch) relevante Aspekte klinischer Studien und der Arzneimittelzulassung. Durch die didaktische Verknüpfung der unterschiedlichen pharmazeutischen Wissenschaften erarbeiten sich die Studierenden breite, interdisziplinäre Kenntnisse. Die Form dieser inhaltlichen Konzeption dieses Seminars fördert das interdisziplinäre Denken durch das Verknüpfen der unterschiedlichen pharmazeutischen Fachrichtungen. Ebenso werden in diesem Seminar über die Grundlagen hinaus aktuelle wissenschaftliche Inhalte in Form aktueller Forschungsprojekte der einzelnen pharmazeutischen Arbeitskreise miteinbezogen.
In der zweiten Hälfte des Studium bekommen die Studierenden eine systematische Orientierung und vertiefte Kenntnisse im Gebiet der Pharmazeutischen Wissenschaften mit methodischer Weiterbildung für praktische Anwendungen im Rahmen moderner Pharmaforschung vermittelt. Sie erlangen ein grundlegendes Verständnis für die Wirkung von Arzneistoffen sowie Verständnis und Lösungskompetenz für die in der Arzneimittelforschung und deren Entwicklung relevanten Fragestellungen wie z. B. Methoden zur Wirkstoffcharakterisierung in Forschung und anschließender prä-/klinischer Entwicklung eines neuen Arzneistoffs.
Im Rahmen von zwei großen Forschungspraktika und der Masterarbeit liegt die Fokussierung auf Forschungsaspekten mit pharmazeutischem Bezug. Die Studierenden werden zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis befähigt. Die Studierenden bearbeiten, unter Anleitung, kleine Forschungsprojekte und lernen ferner, Ergebnisse schriftlich darzustellen und im Rahmen des aktuellen wissenschaftlichen Kontexts kritisch zu bewerten und zu diskutieren. Durch die freie Wahl der Forschungspraktika (eines kann auch im Ausland oder in der Industrie absolviert werden) und der Masterarbeit können sich die Studierenden entsprechend ihrer Stärken theoretisches Wissen und individuelle praktische Fertigkeiten aneignen.
Innerhalb der Arbeitskreise der Pharmazie stehen folgende Fachrichtungen und Forschungsschwerpunkte zur Wahl:
-
Pharmazeutische Chemie: Medizinische Chemie von Liganden nukleärer Rezeptoren; Entwicklung von Testsystemen und Konzepten für neue Wirkstoffe für Entzündungskrankheiten; Methoden der Instrumentellen Analytik von Proteinen und Arzneistoffen; rationales Design selektiver Hemmstoffe von Proteinkinasen und Bromodomänen; (fragmentbasiertes) Wirkstoffdesign von Lipid-Signaling-Modulatoren und Wirkstoffen mit mehreren Zielstrukturen (multitarget drugs)
-
Pharmazeutische Biologie: Identifizierung und Charakterisierung entzündungshemmender Naturstoffe; Diagnostik, molekulare Pathomechanismen und Therapie von Leukämien
-
Pharmazeutische Technologie: Vorhersage der In-vivo-Wirksamkeit von Wirkstoffen und oraler Dosierungsformen; Erforschung des Transports von Arzneistoffen zum Wirkort sowie 3R-Strategien zur Vermeidung, Verminderung und Verbesserung von Tierversuchen
-
Pharmakologie: Erforschung des peripheren und zentralen Nervensystems in den Bereichen chronischer Schmerz, Demenz und Schlaganfall
Ergänzt wird dieses forschungsorientierte Curriculum durch das Modul Wirkstoff- und Arzneimittelentwicklung, in dem die Studierenden einen umfassenden Blick auf die interdisziplinären Ansätze in der Wirkstoffforschung erlangen. Sie lernen die wichtigsten Methoden zur Identifizierung und Optimierung neuer Wirkstoffe, des Wirkstoffdesigns einschließlich computergestützter Methoden, moderne Synthesemethoden der Medizinischen Chemie kennen, die biochemische und molekularbiologischen Grundlagen der Wirkungsweise von Arzneistoffen und des Arzneistoffmetabolismus, den Zusammenhang zwischen der Chemie der Arzneistoffe und den pharmakologische Eigenschaften, die Unterschiede von niedermolekularen und rekombinant erzeugten Arzneistoffen, unterschiedliche Arzneiformen und Applikationsrouten, beantworten Fragen der Pharmakokinetik und der Bioverfüg-barkeit von Arzneistoffen und wissen um regulatorische Anforderungen in der Arzneimittelforschung und -entwicklung und erhalten Einblick in die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln.
Die starke Forschungsorientierung des Masterstudiengangs Arzneimittelforschung spricht Studierende mit großem Interesse und Neugier an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Freude am Experimentieren an, die die Bereitschaft haben, wissenschaftliche Problemstellungen konstruktiv und engagiert zu bearbeiten und dabei ihre Fähigkeit zu analytischem Denken auszubauen. Nicht zuletzt sollte man Interesse für das Fach und an der praktischen Laborarbeit mitbringen. Während des Studiums werden in vielen Phasen hohe Anforderungen an die Studierenden gestellt. Diese sind, mit dem notwendigen fachlichen Interesse gepaart mit einer Portion Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz gut zu bewältigen. Dabei hat sich das Arbeiten in Kleingruppen bewährt, die gemeinsam Aufgaben lösen und sich auf Prüfungen vorbereiten. Deshalb ist auch Teamfähigkeit für ein erfolgreiches Studium hilfreich.
Der Masterstudiengang Arzneimittelforschung – 4-semestrig für Studierende mit Bachelorabschluss baut auf naturwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen (z. B. Biochemie, Chemie, Biowissenschaften, (Bio)-Medizinischer Chemie, Biophysik, Bioinformatik) und der dort erworbenen breitangelegten Grundlagenausbildung in Form von naturwissenschaftlichem Basiswissen, den jeweiligen fachlichen Grundlagen, Methoden und Arbeitstechniken auf.
Es werden zunächst die wesentlichen pharmazeutischen Kompetenzen vermittelt, die auf den verschiedenen naturwissenschaftlichen Grundlagen (Chemie, Biologie, Mathematik und Physik) aufbauen. Je nach Bachelorabschluss der StudienanfängerInnen wird daher der Einstieg in die Fachdisziplinen entsprechend leichter und mit weniger intensivem Selbststudium verbunden sein.
Englischkenntnisse sind für den Studiengang unerlässlich, da viele Lehrbücher und Fachzeitschriften in Englisch geschrieben sind und auch einzelne Veranstaltungen auf Englisch gehalten werden.
Zum Masterstudiengang kann nur zugelassen werden, wer
- a) die Bachelorprüfung in Biochemie, Chemie, Biowissenschaften, (Bio)-Medizinischer Chemie, Biophysik, Bioinformatik mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern bestanden hat oder
- b) einen mindestens gleichwertigen Abschluss einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern oder
- c) einen mindestens gleichwertigen ausländischen Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern.
Bewerber mit einem ausländischen Abschluss müssen vor der Bewerbung unbedingt mit der Studienfachberatung Kontakt aufnehmen!
Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Gleichwertigkeit der Studienabschlüsse.
Bereits vor Semesterbeginn gibt es einige Termine und Angebote, wie die Vorkurse, die für Sie von Bedeutung sein könnten, und die Ihnen den Studienstart erleichtern sollen. Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Thema Studienbeginn.
Die Frankfurter Pharmazie genießt in Deutschland einen hervorragenden Ruf, was sich sowohl auf ihrer Forschungs-, Publikations- und Drittmittelstärke begründet, als auch auf dem besonderen Lehr-Engagement u.A. durch das deutschlandweit einzigartige Angebot der Sommer- und Winterschulen für die Pharmaziestudierenden. In allen Lehreinheiten bestehen zudem enge Kontakte und Kooperationen zu den in der Rhein-Main-Region angesiedelten Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie.
Am Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie lehren und forschen derzeit 34 Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen. Sie werden von 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Gemeinsam bilden sie über 1700 Studierende in den Fächern Pharmazie, Chemie und Biochemie aus, ergänzt durch ca. 400 laufende Promotionen.
Der Fachbereich ist am Campus Riedberg der Universität im Norden Frankfurts lokalisiert. Künftig werden hier alle naturwissenschaftlichen Fachbereiche und Disziplinen ihren Platz finden. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum auf dem Universitätsgelände errichteten Max-Planck-Institut für Biophysik, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und dem Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FIZ) entsteht der leistungsfähige Mittelpunkt der biowissenschaftlichen Wissensregion Rhein-Main.
Weiterführende Studien: Welche Möglichkeiten habe ich nach dem Master?
Die Masterstudiengänge Arzneimittelforschung weisen, wie alle Masterstudiengänge am Fachbereich, eine ausgesprochene Forschungsausrichtung auf, was sich auch in den Karrierewegen unserer AbsolventInnen niederschlägt.
Ca. 90% aller Studierenden beginnen nach dem Studium eine 3-4 jährige Promotion, auf die oftmals ein Forschungsaufenthalt im Ausland als Postdoc folgt.
Berufliche Möglichkeiten: Studium und was dann?
Viele Wege stehen offen. Meist schließt sich nach dem Master eine Promotion an, in der eine weitere Spezialisierung auf ein Gebiet der Arzneimittelforschung stattfindet.
Danach eröffnen sich AbsolventInnen Berufsfelder entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Arzneimitteln, sei es in Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Marketing oder Qualitätssicherung von Arzneimitteln, sowohl in der pharmazeutischen, chemischen oder pharmazienahen Industrie, als auch in akademischen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der Erwerb und die Vertiefung fachlicher Kompetenzen in den pharmazeutischen Disziplinen sowie in benachbarten Fächern ermöglicht es den AbsolventInnen, als Bindeglied zwischen unter-
schiedlichen Fachrichtungen fungieren zu können. Durch das bereits im Studium geförderte eigenständige Arbeiten in Forschungsprojekten sind AbsolventInnen in der Lage, kreative Forschung zu betreiben und sich verschiedensten Fragestellungen zuzuwenden, die Mut zu neuem Denken erfordern. Aufgrund der hohen Flexibilität und der erworbenen Fähigkeit, sich relativ leicht in andere Arbeitsfelder einzuarbeiten, ist eine längerfristige Arbeitslosigkeit der AbsolventInnen nicht zu erwarten.
An der Universität Frankfurt gehören die Masterstudiengänge Arzneimittelforschung zu denjenigen, die uniintern zulassungsbeschränkt sind. Es stehen pro Semester und Studiengang ca. 5 Plätze zur Verfügung.
Neueinschreibungen sind zum Winter- und zum Sommersemester möglich.
Die Bewerbung hat spätestens bis zum 01.07. bzw. zum 15.01. über das zentrale Online-Bewerbungsportal für Master-Studiengänge (UniAssist) der Universität zu erfolgen.
Vorläufige Zulassung:
-
StudienbewerberInnen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung noch keinen Bachelorabschluss besitzen, können eine vorläufige Zulassung zum Masterstudiengang AMF (4 Sem für BSc) beantragen, wenn im Bachelorstudiengang mindestens 80 % der für den Bachelorabschluss erforderlichen CP (in der Regel 144 CP) nachgewiesen sind.
-
Das Bachelorzeugnis muss bei erfolgreicher Immatrikulation bis zum Ende des ersten Semesters nachgereicht werden, andernfalls erlischt die Zulassung und die Immatrikulation ist zurückzunehmen. Über die vorläufige Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Bewerbungsmodalitäten:
- Bachelorzeugnis
- Transcript of Records
- Abizeugnis (entfällt, wenn Sie Ihren Bachelor an der Goethe-Universität absolviert haben)
- Falls Sie Ihren ersten, grundständigen Hochschulabschluss nicht an einer deutschen Hochschule erworben haben zusätzlich:
Nachweis von Deutschkenntnissen.
Nehmen Sie vor Ihrer Bewerbung unbedingt Kontakt mit der Studienfachberatung auf!
Auswahlverfahren:
Die Auswahl erfolgt aufgrund der Note bzw. der vorläufigen Durchschnittsnote des vorangegangen Abschlusses (51 %) und des Ergebnisses eines Auswahlgesprächs (49 %).
Übersteigt die Zahl der StudienbewerberInnen die dreifache Zahl der in der Auswahlsatzung ausgewiesenen, zu vergebenden Studienplätze, wird eine Rangfolge nach der Note bzw. vorläufigen Note des vorangegangenen Abschlusses gebildet. Zum Auswahlgespräch eingeladen werden die nach dieser Rangliste besten StudienbewerberInnen.
Auswahlgespräch:
Im Auswahlgespräch wird den BewerberInnen Gelegenheit gegeben, ihre Motivation und Eignung für das gewählte Studium mündlich darzulegen und zu begründen.
Termin siehe oben rechts.
Die Einladung erfolgt schriftlich 10 Tage vor dem Auswahlgespräch.
Bitte beachten Sie:
Es können keine Ausweichtermine angeboten werden.
Nichterscheinen zum Auswahlgespräch wird mit der schlechtesten Note (5) bewertet.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Arzneimittelforschung 2-semestrig für Studierende mit Abschluss Pharmaziestaatsexamen (AMF 2 Sem für Pharma)
Informationen - rund um den Studiengang
Die Studierenden bekommen eine systematische Orientierung und vertiefte Kenntnisse im Gebiet der Pharmazeutischen Wissenschaften mit methodischer Weiterbildung für praktische Anwendungen im Rahmen moderner Pharmaforschung vermittelt. Sie erlangen ein grundlegendes Verständnis für die Wirkung von Arzneistoffen sowie Verständnis und Lösungskompetenz für die in der Arzneimittelforschung und deren Entwicklung relevanten Fragestellungen wie z. B. Methoden zur Wirkstoffcharakterisierung in Forschung und anschließender prä-/klinischer Entwicklung eines neuen Arzneistoffs.
Im Rahmen von zwei großen Forschungspraktika und der Masterarbeit liegt die Fokussierung auf Forschungsaspekten mit pharmazeutischem Bezug. Die Studierenden werden zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis befähigt. Die Studierenden bearbeiten, unter Anleitung, kleine Forschungsprojekte und lernen ferner, Ergebnisse schriftlich darzustellen und im Rahmen des aktuellen wissenschaftlichen Kontexts kritisch zu bewerten und zu diskutieren. Durch die freie Wahl der Forschungspraktika (eines kann auch im Ausland oder in der Industrie absolviert werden) und der Masterarbeit können sich die Studierenden entsprechend ihrer Stärken theoretisches Wissen und individuelle praktische Fertigkeiten aneignen. Innerhalb der Arbeitskreise der Pharmazie stehen folgende Fachrichtungen und Forschungsschwerpunkte zur Wahl:
-
Pharmazeutische Chemie: Medizinische Chemie von Liganden nukleärer Rezeptoren; Entwicklung von Testsystemen und Konzepten für neue Wirkstoffe für Entzündungskrankheiten; Methoden der Instrumentellen Analytik von Proteinen und Arzneistoffen; rationales Design selektiver Hemmstoffe von Proteinkinasen und Bromodomänen; (fragmentbasiertes) Wirkstoffdesign von Lipid-Signaling-Modulatoren und Wirkstoffen mit mehreren Zielstrukturen (multitarget drugs)
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Pharmazeutische Biologie: Identifizierung und Charakterisierung entzündungshemmender Naturstoffe; Diagnostik, molekulare Pathomechanismen und Therapie von Leukämien
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Pharmazeutische Technologie: Vorhersage der In-vivo-Wirksamkeit von Wirkstoffen und oraler Dosierungsformen; Erforschung des Transports von Arzneistoffen zum Wirkort sowie 3R-Strategien zur Vermeidung, Verminderung und Verbesserung von Tierversuchen
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Pharmakologie: Erforschung des peripheren und zentralen Nervensystems in den Bereichen chronischer Schmerz, Demenz und Schlaganfall
Ergänzt wird dieses forschungsorientierte Curriculum durch das Modul Wirkstoff- und Arzneimittelentwicklung, in dem die Studierenden einen umfassenden Blick auf die interdisziplinären Ansätze in der Wirkstoffforschung erlangen. Sie lernen die wichtigsten Methoden zur Identifizierung und Optimierung neuer Wirkstoffe, des Wirkstoffdesigns einschließlich computergestützter Methoden, moderne Synthesemethoden der Medizinischen Chemie kennen, die biochemische und molekularbiologischen Grundlagen der Wirkungsweise von Arzneistoffen und des Arzneistoffmetabolismus, den Zusammenhang zwischen der Chemie der Arzneistoffe und den pharmakologische Eigenschaften, die Unterschiede von niedermolekularen und rekombinant erzeugten Arzneistoffen, unterschiedliche Arzneiformen und Applikationsrouten, beantworten Fragen der Pharmakokinetik und der Bioverfüg-barkeit von Arzneistoffen und wissen um regulatorische Anforderungen in der Arzneimittelforschung und -entwicklung und erhalten Einblick in die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln.
Die starke Forschungsorientierung des Masterstudiengangs Arzneimittelforschung spricht Studierende mit großem Interesse und Neugier an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Freude am Experimentieren an, die die Bereitschaft haben, wissenschaftliche Problemstellungen konstruktiv und engagiert zu bearbeiten und dabei ihre Fähigkeit zu analytischem Denken auszubauen. Nicht zuletzt sollte man Interesse für das Fach und an der praktischen Laborarbeit mitbringen. Während des Studiums werden in vielen Phasen hohe Anforderungen an die Studierenden gestellt. Diese sind, mit dem notwendigen fachlichen Interesse gepaart mit einer Portion Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz gut zu bewältigen. Dabei hat sich das Arbeiten in Kleingruppen bewährt, die gemeinsam Aufgaben lösen und sich auf Prüfungen vorbereiten. Deshalb ist auch Teamfähigkeit für ein erfolgreiches Studium hilfreich.
Der Masterstudiengang Arzneimittelforschung – 4-semestrig für Studierende mit Bachelorabschluss baut auf naturwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen (z. B. Biochemie, Chemie, Biowissenschaften, (Bio)-Medizinischer Chemie, Biophysik, Bioinformatik) und der dort erworbenen breitangelegten Grundlagenausbildung in Form von naturwissenschaftlichem Basiswissen, den jeweiligen fachlichen Grundlagen, Methoden und Arbeitstechniken auf.
Es werden zunächst die wesentlichen pharmazeutischen Kompetenzen vermittelt, die auf den verschiedenen naturwissenschaftlichen Grundlagen (Chemie, Biologie, Mathematik und Physik) aufbauen. Je nach Bachelorabschluss der StudienanfängerInnen wird daher der Einstieg in die Fachdisziplinen entsprechend leichter und mit weniger intensivem Selbststudium verbunden sein.
Englischkenntnisse sind für den Studiengang unerlässlich, da viele Lehrbücher und Fachzeitschriften in Englisch geschrieben sind und auch einzelne Veranstaltungen auf Englisch gehalten werden.
Zum Masterstudiengang kann nur zugelassen werden, wer
- a) den zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen Pharmazie) bestanden hat und das Zeugnis vorliegt oder
- b)einen Nachweis über einen mindestens gleichwertigen ausländischen Abschlusses in Pharmazie mit dem Ziel, den Apothekerberuf auszuüben, mit einer Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern.
Bewerber mit einem ausländischen Abschluss müssen vor der Bewerbung unbedingt mit der Studienfachberatung Kontakt aufnehmen!
Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Gleichwertigkeit der Studienabschlüsse.
Bereits vor Semesterbeginn gibt es einige Termine und Angebote, wie die Vorkurse, die für Sie von Bedeutung sein könnten, und die Ihnen den Studienstart erleichtern sollen. Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zum Thema Studienbeginn.
Die Frankfurter Pharmazie genießt in Deutschland einen hervorragenden Ruf, was sich sowohl auf ihrer Forschungs-, Publikations- und Drittmittelstärke begründet, als auch auf dem besonderen Lehr-Engagement u.A. durch das deutschlandweit einzigartige Angebot der Sommer- und Winterschulen für die Pharmaziestudierenden. In allen Lehreinheiten bestehen zudem enge Kontakte und Kooperationen zu den in der Rhein-Main-Region angesiedelten Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie.
Am Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie lehren und forschen derzeit 34 Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen. Sie werden von 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Gemeinsam bilden sie über 1700 Studierende in den Fächern Pharmazie, Chemie und Biochemie aus, ergänzt durch ca. 400 laufende Promotionen.
Der Fachbereich ist am Campus Riedberg der Universität im Norden Frankfurts lokalisiert. Künftig werden hier alle naturwissenschaftlichen Fachbereiche und Disziplinen ihren Platz finden. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum auf dem Universitätsgelände errichteten Max-Planck-Institut für Biophysik, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und dem Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FIZ) entsteht der leistungsfähige Mittelpunkt der biowissenschaftlichen Wissensregion Rhein-Main.
Weiterführende Studien: Welche Möglichkeiten habe ich nach dem Master?
Die Masterstudiengänge Arzneimittelforschung weisen, wie alle Masterstudiengänge am Fachbereich, eine ausgesprochene Forschungsausrichtung auf, was sich auch in den Karrierewegen unserer AbsolventInnen niederschlägt.
Ca. 90% aller Studierenden beginnen nach dem Studium eine 3-4 jährige Promotion, auf die oftmals ein Forschungsaufenthalt im Ausland als Postdoc folgt.
Berufliche Möglichkeiten: Studium und was dann?
Viele Wege stehen offen. Meist schließt sich nach dem Master eine Promotion an, in der eine weitere Spezialisierung auf ein Gebiet der Arzneimittelforschung stattfindet.
Danach eröffnen sich AbsolventInnen Berufsfelder entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Arzneimitteln, sei es in Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Marketing oder Qualitätssicherung von Arzneimitteln, sowohl in der pharmazeutischen, chemischen oder pharmazienahen Industrie, als auch in akademischen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der Erwerb und die Vertiefung fachlicher Kompetenzen in den pharmazeutischen Disziplinen sowie in benachbarten Fächern ermöglicht es den AbsolventInnen, als Bindeglied zwischen unter-
schiedlichen Fachrichtungen fungieren zu können. Durch das bereits im Studium geförderte eigenständige Arbeiten in Forschungsprojekten sind AbsolventInnen in der Lage, kreative Forschung zu betreiben und sich verschiedensten Fragestellungen zuzuwenden, die Mut zu neuem Denken erfordern. Aufgrund der hohen Flexibilität und der erworbenen Fähigkeit, sich relativ leicht in andere Arbeitsfelder einzuarbeiten, ist eine längerfristige Arbeitslosigkeit der AbsolventInnen nicht zu erwarten.
An der Universität Frankfurt gehören die Masterstudiengänge Arzneimittelforschung zu denjenigen, die uniintern zulassungsbeschränkt sind. Es stehen pro Semester und Studiengang ca. 5 Plätze zur Verfügung.
Neueinschreibungen sind zum Winter- und zum Sommersemester möglich.
Die Bewerbung hat spätestens bis zum 01.07. bzw. zum 15.01. über das zentrale Online-Bewerbungsportal für Master-Studiengänge (UniAssist) der Universität zu erfolgen.
Vorläufige Zulassung:
- Liegt bei der Bewerbung um einen Masterstudienplatz das Abschlusszeugnis über den zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen Pharmazie) noch nicht vor, kann eine vorläufige Zulassung zum Masterstudiengang AMF (2 Sem für Pharma) beantragt werden. Dazu muss von der zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule bescheinigt werden, dass mindestens 80 % der für die Zulassung zum zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen Pharmazie) erforderlichen Leistungsnachweise („Scheine“) erbracht sind. Ferner muss eine vorläufige Durchschnittsnote enthalten sein. Formular
Die vorläufige Durchschnittsnote errechnet sich als Durchschnittsnote aus den 4 besten Noten der Leistungsnachweise („Scheine“) aus den Stoffgebieten E–I des Hauptstudiums, wobei mit den 4 ausgewählten Leistungsnachweisen mindestens 3 verschiedene Stoffgebiete abgedeckt sein müssen. - Das Zeugnis des 2. Staatsexamens muss bei erfolgreicher Immatrikulation bis zum Ende des ersten Semesters nachgereicht werden, andernfalls erlischt die Zulassung und die Immatrikulation ist zurückzunehmen. Über die vorläufige Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss.
Bewerbungsmodalitäten:
- Zeugnis über den zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen Pharmazie)
- Falls Ihr Abschlusszeugnis über den zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung (2. Staatsexamen in Pharmazie) noch nicht vorliegt: Formular
- Falls Sie Ihren ersten, grundständigen Hochschulabschluss nicht an einer deutschen Hochschule erworben haben zusätzlich:
Nachweis von Deutschkenntnissen.
Nehmen Sie vor Ihrer Bewerbung unbedingt Kontakt mit der Studienfachberatung auf!
Auswahlverfahren:
Die Auswahl erfolgt aufgrund der Note bzw. der vorläufigen Durchschnittsnote des vorangegangen Abschlusses (51 %) und des Ergebnisses eines Auswahlgesprächs (49 %).
Übersteigt die Zahl der StudienbewerberInnen die dreifache Zahl der in der Auswahlsatzung ausgewiesenen, zu vergebenden Studienplätze, wird eine Rangfolge nach der Note bzw. vorläufigen Note des vorangegangenen Abschlusses gebildet. Zum Auswahlgespräch eingeladen werden die nach dieser Rangliste besten StudienbewerberInnen.
Auswahlgespräch:
Im Auswahlgespräch wird den BewerberInnen Gelegenheit gegeben, ihre Motivation und Eignung für das gewählte Studium mündlich darzulegen und zu begründen.
Termin siehe oben rechts.
Die Einladung erfolgt schriftlich 10 Tage vor dem Auswahlgespräch.
Bitte beachten Sie:
Es können keine Ausweichtermine angeboten werden.
Nichterscheinen zum Auswahlgespräch wird mit der schlechtesten Note (5) bewertet.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Kontakt
Dr. Bettina Hofmann
Studiengangskoordination Arzneimittelforschung
Sylke Schemenau
Prüfungsamt
Biochemie, Master Chemie + AMF

-
N101 / 1.08 (über der Mensa)
-
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
-
Montag - Mittwoch:
08:00 - 16:00 Uhr
-
Donnerstag + Freitag:
Homeoffice (telefonisch oder per Mail)
Key Facts
-
Abschluss:
Master of Science
(M.Sc.) -
Studiendauer:
4 Semester / 2 Semester
(120 CP) / (60 CP) -
Studienbeginn:
Wintersemester und Sommersemester
-
Unterrichtssprache:
Deutsch (DSH-2)
-
Zulassungsbeschränkung:
ja
Auswahlgespräche -
Bewerbung:
01.04.-01.07.
15.11.-15.01.
via uni-assist.de
Auswahlgespräche
Wintersemester 2026/27
mitte August (tba)
Bitte beachten Sie, dass wir keine Ausweichtermine anbieten können. Nichtteilnahme am Präsenz-Auswahlgespräch wird mit der schlechtesten Note (5) bewertet.
Studieren und Leben in der
Metropole Frankfurt am Main
Studieren und Leben in der Metropole Frankfurt am Main
Informationen für AMF Studierende
MSc AMF - 4 Sem & 2 Sem: Stundenpläne
- Hier finden Sie die aktuellen Stundenpläne für beide Studiengänge AMF 4 Sem und AMF 2 Sem.
- Die genauen Termine sowie weitere Informationen und OLAT-Links finden Sie nur im QIS/LSF.
- Die im QIS/LSF eventuell schon angegebenen Klausurtermine sind vorläufig und werden im Laufe des Oktobers/Aprils finalisiert.
Über 'Stundenplan im QSF-LSF' können Sie den Stundenplan auch wochenweise durchblättern (dropdown-Menu 'Semesteransicht' & Anzeigen).
Oben rechts über 'kurz'/'mittel' bei Plan: können Sie die Details im Stundenplan umstellen.
Durch klicken auf das Symbol in der blauen Fußzeile können Sie den Stundenplan in ihren Kalender importieren.
Wie Sie sich Ihren Persönlichen Stundenplan im QIS/LSF erstellen können erfahren in der Kurzanleitung.
MSc AMF - 4 Sem:
MSc AMF - 2 Sem:
Die Prüfungsordnung sowie das aktuelle Modulhandbuch finden Sie im Downloadbereich.
Module im 1.+2. Semester
Modul I: Pharmazeutische/Medizinische Chemie für Masterstudierende
Vorlesung Pharmazeutische/Medizinische Chemie III Teil 1 für Masterstudierende (2 SWS / 3 CP)
Vorlesung Pharmazeutische/Medizinische Chemie III Teil 2 für Masterstudierende (2 SWS / 3 CP)
Seminar Einführungsseminar I für Masterstudierende (1 SWS / 1 CP)
Seminar Einführungsseminar II für Masterstudierende (1 SWS / 1 CP)
Mündliche Abschlussprüfung (1 CP)
Modul II: Grundlagen der Arzneiformenlehre für Masterstudierende
Vorlesung Grundlagen der Arzneiformenlehre für Masterstudierende (2 SWS / 3 CP)
Präsentation (2 CP)
Modul III: Einführung in die Pharmakologie für Masterstudierende
Vorlesung Pharmakologie und Toxikologie, Pathophysiologie/Pathobiochemie Teil 1 für Masterstudierende (3 SWS / 4 CP)
Vorlesung Pharmakologie und Toxikologie, Pathophysiologie/Pathobiochemie Teil 2 für Masterstudierende (3 SWS / 4 CP)
Seminar Pharmakologisch-toxikologischer Demonstrationskurs für Masterstudierende (5 SWS / 6 CP)
Mündliche Abschlussprüfung (1 CP)
Modul IV: Arzneistoff-/ mittelanalytik für Masterstudierende
Vorlesung Pharmazeutische/Medizinische Chemie II für Masterstudierende (1 SWS / 1 CP)
Praktikum Arzneistoffanalytik unter besonderer Berücksichtigung der Arzneibücher (Qualitäts-kontrolle und -sicherung bei Arzneistoffen) und der entspr. Normen für Medizinprodukte für Masterstudierende (3 SWS / 3,5 CP)
Seminar Arzneistoffanalytik unter besonderer Berücksichtigung der Arzneibücher (Qualitäts-kontrolle und -sicherung bei Arzneistoffen) und der entspr. Normen für Medizinprodukte für Masterstudierende (1 SWS / 1 CP)
Prakitkum Arzneimittelanalytik, Drug-Monitoring, toxikolog. u. umweltrelevante Untersuchungen für Masterstudierende (3 SWS / 3,5 CP)
Mündliche Abschlussprüfung (1 CP)
Modul V: Biochemie und Molekularbiologie für Masterstudierende
Vorlesung Biochemie und Molekularbiologie Teil 1 für Masterstudierende (1 SWS / 2,5 CP)
Schriftlicher Leistungsnachweis
Vorlesung Biochemie und Molekularbiologie Teil 2 für Masterstudierende (1 SWS / 1,5 CP)
Praktikum Biochemische Untersuchungsmethoden für Masterstudierende (2,5 SWS / 3 CP)
Seminar Biochemische Untersuchungsmethoden für Masterstudierende (1 SWS / 1,5 CP)
Schriftliche Abschlussprüfung (1,5 CP)
Modul VI: Pharmazeutische Biologie für Masterstudierende
Es müssen zwei der fünf Vorlesungen gewählt werden.
Vorlesung Rekombinante Wirkstoffe Teil 1 (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung Rekombinante Wirkstoffe Teil 2 (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung Pharmazeutische/Molekulare Biotechnologie Teil 1 (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung Pharmazeutische/Molekulare Biotechnologie Teil 2 (1 SWS / 1,5 CP)
Vorlesung Immunologie (1 SWS / 1,5 CP)
Mündliche Abschlussprüfung (1 CP)
Modul VII: Biopharmazie für Masterstudierende
Vorlesung Biopharmazie für Masterstudierende (2 SWS / 3 CP)
Seminar Biopharmazie für Masterstudierende (2 SWS / 3 CP)
Schriftliche Abschlussprüfung (1 CP)
Module im 3./1. + 4./2. Semester
Modul VIIIa + b: Forschungspraktikum I +II (4 Sem)
(Eines der beiden Forschungspraktika kann an einer anderen Hochschule/Forschungseinrichtung, in der Industrie oder im Ausland absolviert werden. Bei einem industriellen Praktikum muss ein universitärer Betreuer benannt werden.)
Forschungspraktikum (6 Wochen) (9 CP)
Die praktische Arbeit und das Protokoll werden jeweils gleichermaßen bewertet. (1 CP)
Modul VIIIa + b: Forschungspraktikum I +II (2 Sem)
(Eines der beiden Forschungspraktika kann an einer anderen Hochschule/Forschungseinrichtung, in der Industrie oder im Ausland absolviert werden. Bei einem industriellen Praktikum muss ein universitärer Betreuer benannt werden.)
Forschungspraktikum (6 Wochen) (9 CP)
Die praktische Arbeit und das Protokoll werden jeweils gleichermaßen bewertet. (1 CP)
Modul IX: Wirkstoff- und Arzneimittelentwicklung
Vorlesung Wirkstoffdesign (2 SWS / 3 CP)
Seminar Aktuelle Einblicke in Forschung und Beruf (2 SWS / 1,5 CP)
Seminar Legal Aspects (1,5+1 SWS / 3,5 CP)
Fachgespräch Legal Aspects
Seminar Case Study (0,5 SWS / 0,5 CP)
Präsentation (1,5 CP)
Modul X: Masterarbeit
Masterarbeit (6 Monate) (29 CP)
Präsentation der Masterarbeit im Arbeitsgruppenseminar (1 CP)
Schriftliche Masterarbeit
Während des Masterstudiums Arzneimittelforschung empfiehlt es sich insbesondere im Rahmen der Forschungspraktika - eines der beiden 6-wöchigen Forschungspraktika kann im Ausland absolviert werden - entsprechende Auslandsaufenthalte durchführen. Im eigenen Interesse und im Interesse eines erfolgreichen Auslandspraktikums sollten Sie sich eine/n beratende/n HochschullehrerIn in der Pharmazie suchen, die/der Sie bei der Wahl und bei wissenschaftlichen Fragestellungen unterstützt. Erste Anlaufstelle kann die Studienkoordinatorin sein.
Weitere Informationen sowie Stipendien finden Sie auf der Fachbereichsseite, über das International Office bzw. deren Beratungsangebote.
Wer Hilft mir bei Fragen zum Studium weiter?
- Erste Informationen zum Studiengang erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.
- Ausländische Berwerber/innen können sich zudem an den International Student Service der Universität wenden, das vielseitige Hilfestellung in allerlei Belangen anbietet.
- Weitere, zentrale Beratungsstellen an der Universität
- Sollten Sie eine Fachberatung wünschen, so können Sie sich an unsere Studienfachberater wenden:
-
N250/3.03, Tel. 798-29335
-
Pharmakologie & Klinische Pharmazie
Prof. Dr. Dr. A. SchmidtkoN260/103, Tel.:069/798-29376
- Außerdem steht Ihnen Frau Schemenau vom Prüfungsamt zu formalen Fragen gerne zur Verfügung.
- BaFöG-Beauftragter: Prof. Dr. Rolf Marschalek
- Die Studienkommission Pharmazie kümmert sich um zentrale Belange des Studiengangs.
- Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs
Ein wichtiges Thema ist für viele die Studienfinanzierung, für die wir hier auch ein paar Hinweise geben wollen:
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Der klassische Weg - Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
Um jedem Studieninteressierten unabhängig von seiner Herkunft ein Studium zu ermöglichen, welches seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht, wurde in den Siebzigern das BAföG eingerichtet. Die Höhe der staatlichen Förderung hängt von persönlichen und familiären Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Anzahl der Geschwister und Familieneinkommen ab. Grundsätzlich lautet das BAföG-Motto „Halbe halbe“ - also zur Hälfte wird es als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen ausbezahlt. Eine BAföG-Erstberatung bietet das Studentenwerk Frankfurt am Main (MainSWerk). -
Die Alternative - Bildungskredit
Da nicht bei allen Studenten das BAföG greift, ist die Alternative ein Bildungskreditprogramm. Unabhängig vom eigenem Einkommen und Vermögen oder dem der Eltern oder Ehepartner wird eine zeitlich befristete Ausbildungsfinanzierung zur Verfügung gestellt und mit fest definierten Rückzahlungsmodalitäten ausgestattet. -
Für vielversprechende Nachwuchsstudenten - Stipendien
Neben BAföG und Eigenfinanzierung gibt es auch die Möglichkeit, sich um ein Stipendium zu bewerben. Es gibt zahlreiche regionale und überregionale Stiftungen, die Stipendien an Studierende vergeben und in der Regel müssen diese Stipendien nicht zurückgezahlt werden. -
Deutschlandstipendium
Das Deutschlandstipendium fördert seit 2011 engagierte Studierende aller Fachrichtungen, deren Werdegang herausragende Leistungen erwarten lässt. Neben sehr guten Leistungen werden gesellschaftliches und soziales Engagement, Verantwortungsbereitschaft und das Meistern von Hindernissen berücksichtigt. Die Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich, finanziert zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Stiftern. Dieses Zusammenspiel von zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung macht das Deutschlandstipendium besonders. -
Das neue Extra für Frankfurter -MainCampus-academicus
Frankfurt hat ein eigenes Stipendium. Das Stipendium „MainCampus academicus“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft wurde für Studierende mit herausragenden Qualifikationen in einem naturwissenschaftlich-technischen Masterstudium eingerichtet. Selbst bewerben kann man sich nicht, denn aussichtsreiche Kandidaten werden von ihrem Fachbereich vorgeschlagen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus bietet das „MainCampus academicus“ ein Begleitprogramm, das die Stipendiaten in ihrer individuellen Karriereplanung unterstützt. Die maximale Förderdauer beträgt zwei Jahre. - Auslandsaufenthalt
Informationen zu diversen Möglichkeiten finden Sie auf unseren Auslandsseiten.
Kontakt
Sylke Schemenau
Prüfungsamt
Biochemie, Master Chemie + AMF

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N101 / 1.08 (über der Mensa)
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